Endoprothetik2019-05-16T13:01:43+01:00

Kontakt

Margot Brunner

Standort Goethestraße 19
Telefon 02304 – 109-190
Telefax 02304 – 109-275

Zentrum für Endoprothetik

Der künstliche Ersatz unfall- oder verschleißbedingt zerstörter Gelenke hat sich zu einem bewährten Verfahren entwickelt. Am häufigsten betroffen sind Hüftgelenke und die Kniegelenke, aber auch an den Schultergelenken; Ellbogengelenken und Sprunggelenken werden Endoprothesen implantiert. Im Marienkrankenhaus werden im Endoprothetik-Zentrum pro Jahr über 200 künstliche Hüftgelenke und über 200 Oberflächenersatzprothesen an den Kniegelenken eingesetzt. Dabei handelt es sich um modernste Implantate mit zementierter oder zementfreier Verankerungstechnik sowie um individuell angepasste Prothesen, die nahezu ausschließlich minimal-invasiv eingebaut werden.

Auch alle Wechseloperationen an Endoprothesen, z.B. bei Lockerungen, werden routiniert und per Computernavigation („OrthoPilot“) umgesetzt, um einen optimalen Sitz der Prothesenkomponenten zu gewährleisten.

Die Fachabteilung der Orthopädie und Unfallchirurgie des Marienkrankenhaus Schwerte hat sich auf den Einsatz künstlicher Gelenke spezialisiert. Ihnen stehen somit erfahrene Ärzte und hervorragend ausgebildete Pflegeteams zur Seite. Um die Behandlung im Zentrum so erfolgreich wie möglich zu machen, ist ein Konzept entwickelt worden, dass Sie vom Eingriff bis zur wieder vollständigen Genesung begleiten soll.

Die Ärzte beraten Sie umfassend und möchten alles uns Mögliche tun, damit Sie sich nach vielen Jahren der Schmerzerfahrung endlich wieder beschwerdefrei bewegen können und ein erhebliches Stück Lebensqualität zurück gewinnen.

Chefarzt Dr. Dirk Luther

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Zusatzbezeichnung
Spezielle Unfallchirurgie
Notfallmedizin
Manuelle Medizin

Zertifikat Fußchirurgie (DAF)
Zertifikat Wirbelsäulenchirurgie (DWG)
BDC geprüfter Gutachter

 

Leistungen

Bei einer Hüft-Totalendoprothese wechseln wir das erkrankte bzw. verletzte Hüftgelenk durch ein künstliches Implantat aus: In das Becken kommt eine Hüftpfanne mit Einsatz, in den Oberschenkelknochen ein Hüftschaft und auf diesen ein Kugelkopf, der sich in der Pfanne bewegt. Operiert wird in der Regel minimal-invasiv. Das bedeutet, dass während der Operation nur ein kleiner Zugang zum Hüftgelenk gelegt wird. Vorteil: Muskeln und Sehnen werden geschont, die Genesung geschieht schneller.

Bei einer Knie-Totalendoprothese wird das erkrankte Kniegelenk durch ein künstliches Implantat ausgetauscht. Eine Alternative ist die sogenannte Schlittenprothese, bei der nur der innere beschädigte Teil des Gelenkes ausgetauscht wird. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Knieprothesen individuell anzupassen. Bei nahezu allen Prothesen verwenden die Ärzte minimal-invasive Operationstechniken. 

Schäden am Schultergelenk können durch Verschleiß oder Verletzungen entstehen; sie verursachen starke Schmerzen und vermindern die Beweglichkeit des Gelenks. Schultergelenkprothesen gibt es in verschiedenen Varianten. Es kann ausreichen, nur den Oberarmkopf mit einer Prothese zu versehen, oft wird aber auch die Gelenkpfanne ersetzt.

Moderne computerassistierte Systeme unterstützen uns beim Einbau von Knie- und Hüftendoprothesen. Wie ein Navigationssystem im Auto schlagen sie dem Operateur den idealen Weg zum Einpassen des künstlichen Gelenks vor: Eine Kamera erfasst die Position von kleinen, am Patienten angebrachten Sendern. Diese Informationen überträgt sie an einen mit der Navigations-Software ausgestatteten Computer, der aus den Daten die optimale Vorgehensweise für die Operation errechnet.

Die Sprunggelenksprothese ist der künstliche Gelenkersatz des Sprunggelenks. Die Prothese im Sprunggelenk ermöglicht eine bewegliche, schmerzfreie Versorgung des geschädigten Sprunggelenks. Denn wiw bei allen großen Gelenken des menschlichen Körpers erleidet auch das Sprunggelenk durch die Last des Körpergewichts am häufigsten schwere Verletzungen und damit Schäden an Bändern, Knochen und Knorpelgeweben.

Der vollständige oder teilweise Ersatz eines verletzten Ellenbogengelenks folgt in der Regel dann, wenn die Knorpelschicht des Ellenbogengelenks so stark verschlissen ist, dass sich mithilfe konservativer und gelenkerhaltender Behandlungsverfahren weder die Beweglichkeit und Funktionalität des Ellenbogengelenks ausreichend wiederherstellen lässt

Externe Endoprothetik Kooperationspartner

Das Zentrum für Endoprothetik arbeitet eng mit externen Kooperationspartnern zusammen. Gemeinsam gilt es, die bestmöglichen Behandlungsergebnisse zu erzielen.

Radiologie und Nuklearmedizin

Radiologie Schwerte – Ranova
Dr. Hartmut Müller
Goethestraße 19
58239 Schwerte
Telefon 02304-10030

Mikrobiologie

Medizinisches Versorgungszentrum Dr. Stein & Kollegen
Wallstraße 10
41061 Mönchengladbach
Telefon 0161-81940

Pathologie

Institut für Pathologie – Bergmannsheil Bochum
Prof. Dr. Andrea Tanapfel
Bürrkle de la Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel. 02304-3024800

Technische Orthopädie

Sanitätshaus Kraft
Béthunestraße 15
58239 Schwerte
Telefon 02304 – 7 77 28 55

Endoprothetik-Zentrum der Maximalversorgung

Uni-Klinik Münster
Dr. Ralf Dieckmann
Orthopädie/Tumortherapie
Albert-Schweitzer-Straße 1
48149 Münster

Nuklearmedizin / Bestrahlung

MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock & Partner
Dr. Karin Strehl
Radiologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin, Radiologie
Wilhelm-Schmidt-Straße 4
44263 Dortmund

Zweitmeinung

Da gesetzlich Versicherte ihren Arzt frei wählen können, ist es unproblematisch, bei Behandlungen einen weiteren Mediziner zu Rate zu ziehen. Wer von uns eine Zweitmeinung einholen möchte, sollte zunächst den behandelnden Arzt darüber informieren und zu diesem Zweck um Aushändigung von Berichten, Laborwerten und Ergebnissen von Röntgenunter­suchungen bitten. Einen Sprechstunden­termin können Sie im Sekretariat vereinbaren.

Zentrum für Endoprothetik

Margot Brunner

Standort Goethestraße 19
Telefon 02304 – 109-190
Telefax 02304 – 109-275

NOTFALL

Zentrale Notaufnahme
Standort Goethestraße

02304 109-0

Zentrale Notaufnahme
Schützenstraße

02304 202-138