Patientensicherheit & Hygiene2019-03-01T14:29:48+02:00

Patientensicherheit

Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen

Das Marienkrankenhaus Schwerte ist Mitglied des Aktionsbündnis Patientensicherheit und setzt diverse Empfehlungen um. Unsere Sicherheitsstandards werden von externen Fachleuten überprüft, unsere Mitarbeiter werden in Sicherheitsfragen regelmäßig und intensiv geschult.

Die Klinik verfügt über ein strukturiertes Beschwerdemanagement, das sich intensiv und zeitnah um Beschwerden kümmert.

Mit einem sogenannten CIRS-Meldesystem können Mitarbeiter anonym mögliche Fehler und Schwachstellen weitergeben. Die Hinweise werden gesichtet, bewertet und anschließend Lösungen erarbeitet und somit potentielle Risiken vermindert.

Um Stürze im Krankenhaus zu vermeiden und Ihnen zu zeigen, worauf Sie während des Klinikaufenthaltes achten sollten, erhalten Sie von uns einen Informationszettel mit zehn nützlichen Tipps und Anregungen zum Thema Sicherheit.

Bei der Aufnahme erhalten Sie Ihr Patientenarmband. Es enthält ausschließlich Ihre persönlichen Daten wie Name/Vorname, Geburtsdatum/Patientennummer. Wir empfehlen Ihnen während des stationären Aufenthaltes das Patientenarmband zu tragen. So ist Ihre Identität jederzeit eindeutig feststellbar und eine Zuordnung gesichert bei Medikantengaben, Behandlungen oder Diagnostik im Krankenhaus, Verlegungen, Transfusionen.

Hygiene

nach neuesten Standards

Hygiene besitzt im Marienkrankenhaus seit Jahren einen großen Stellenwert. Hygiene bedeutet jedoch nicht nur auf allgemeine Sauberkeit zu achten, sondern gezielt dafür zu sorgen, dass die Übertragung von Infektionserregern vermieden und somit die Gesundheit der Patienten und des Klinikpersonals geschützt wird.

Kern aller Bemühungen ist es, so genannte „Krankenhausinfektionen“ zu verhindern und besonders schlecht therapierbare Erreger wie z.B. MRSA den Kampf anzusagen.

Im Marienkrankenhaus kümmert sich ein Team darum, diese Ziele zu erreichen:

  • Frederica Hengste (Hygienefachkraft)

  • Olaf Krebs (Hygienefachkraft in Weiterbildung)

  • PD Dr. Thomas W. Spahn (hygieneverantwortlicher Arzt)

Darüber hinaus sind in jeder Abteilung sowie auf jeder Station hygienebeauftragte Mitarbeiter benannt, um die Einhaltung und kontinuierliche Verbesserung des Hygienemanagements zu gewährleisten und dafür zu sorgen, dass Gesetze eingehalten und Vorschriften umgesetzt werden, die für den Krankenhausbereich bindend sind. Einbezogen werden dabei auch Richtlinien, die zum Beispiel vom Robert-Koch-Institut zur Krankenhaushygiene und Infektionsprävention herausgegeben worden sind.

Konkret besitzen die Hygienefachkräfte folgende Aufgaben:

  • Hygiene-, Desinfektions- und Reinigungspläne zu erarbeiten, weiter zu entwickeln und zu überwachen

  • Hygienerelevante, technische Einrichtungen wie Spülmaschinen, Steckbeckenspülung, Waschmaschine und Wasserversorgung regelmäßig zu testen

  • sämtliche Bereiche der Klinik im feststehenden Rhythmus zu kontrollieren

  • Pflegetechniken wie beispielsweise Verbandswechsel, Katheterpflege und andere Arbeitsabläufe zu überprüfen

  • Pflege- und Ärztepersonals in hygienischen Angelegenheiten zu schulen

  • nosokomialen Infektionen (Infektionen, die durch den Aufenthalt oder die Behandlung im Krankenhaus verursacht wurde) und multiresistenter Erreger (Keime, die von außen ins Krankenhaus hineingetragen werden und gegen Antibiotika nicht wirken) zu erfassen und den Gesundheitsbehörden zu melden

Um auf die Bedeutung der Hygieneregeln hinzuweisen, beteiligt sich das Marienkrankenhaus auch am Aktionsbündnis Patientensicherheit und organisiert unter der Rubrik „Saubere Hände“ Informationsveranstaltungen und Aktionen für Mitarbeiter, Patienten, Angehörige und Besucher. Zudem stehen an den Eingängen der Klinik für die Besucher Spender mit Desinfektionsmittel bereit.

Weiterhin ist das Marienkrankenhaus Mitglied des MRE-Netzwerkes Unna.

Außerdem beteiligt sich die Klinik am in der Region beispiellosen Hygiene-Netzwerk. Dazu haben sich auf Initiative des Klinikums Dortmund zehn Kliniken bzw. Klinikverbünde zusammengeschlossen. Ziele der einzigartigen Zusammenarbeit sind, gemeinsam Standards in der Prävention und der Bekämpfung von Krankenhauskeimen zu entwickeln und daran mitzuwirken, Antibiotika rationaler, sparsamer einzusetzen, um Resistenzen zu vermeiden.
Darüber hinaus beteiligt sich das Marienkrankenhaus Schwerte am NRZ – Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen – zum Auf- und Ausbau einer Datenbank (Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System – KISS).

Auszeichnung

Das Marienkrankenhaus Schwerte ist mit sechs weiteren Krankenhäusern im Kreis Unna für den Kampf gegen multiresistente Erreger ausgezeichnet worden. Um für mehr Patientensicherheit zu sorgen, arbeitet im Kreis Unna seit Jahren ein Netzwerk aus Gesundheitsamt des Kreises und Kliniken zusammen. Beim verliehenen MRSA-Qualitätssiegel werden besonders die Kriterien wie Diagnostik, Therapie- und Präventionsarbeit bewertet. Die mit dem Siegel nachgewiesene Qualität wird regelmäßig überprüft.

Ihre Ansprechpartnerin

Frederica Hengste

Hygienefachkraft

Telefon: 02304 – 109 – 518
E-Mail: f.hengste@marien-kh.de

Marienkrankenhaus Schwerte gem. GmbH

Goethestraße 19
58239 Schwerte
Telefon 0 23 04 – 109 – 0
Telefax 0 23 04 – 109 – 207
E-Mail info@marien-kh.de

Schützenstraße 9
58239 Schwerte
Telefon 0 23 04 – 202 – 0
Telefax 0 23 04 – 202 – 109
E-Mail info@marien-kh.de

NOTFALL

Zentrale Notaufnahme
Standort Goethestraße

02304 109-0

Zentrale Notaufnahme
Schützenstraße

02304 202-138