Zentrum für bariatrische und metabolische Chirurgie2019-05-15T08:35:42+02:00

Kontakt

Bettina Haschke

Goethestraße 19
58239 Schwerte
Telefon 02304 – 109-1024
Telefax 02304 – 109-550
E-Mail visceral-und-gefaesschirurgie@marien-kh.de

Ambulanz

Goethestraße 19
58239 Schwerte
Telefon 023 04 – 109 272
(rund um die Uhr besetzt)

Sprechstunden

Berufsgenossenschaftliche Sprechstunde (D-Arzt-Ambulanz)
Montag – Freitag 8.00 – 18.00 Uhr (und nach Vereinbarung)

Zentrum für bariatrische und metabolische Chirurgie

Unterstützung für übergewichtige Patienten

Hilfe und Unterstützung für stark Übergewichtige: Die Schwerpunktpraxis Diabetes von Dr. Michael Herr und die Klinik für Allgemein, Viszeral- , Gefäß- und Minimal-invasive Chirurgie kooperieren, um schweren Patienten eine lückenlose Behandlungskette anzubieten und deren medizinische Versorgung deutlich zu verbessern. Während in der Praxis die konservative Adipositas-Behandlung und die Nachsorge organisiert werden, erfolgen im Marienkrankenhaus notwendige bariatrische Operationen und Eingriffe zur Anpassung der Körperform. Denn wenn konservative Behandlungsstrategien nicht den erhofften Erfolg bringen, schafft eine Operation in den meisten Fällen das gewünschte Ergebnis.

Durch die Zusammenarbeit können wir unseren Patienten eine lückenlose Versorgungskette anbieten und die medizinische Versorgung erheblich verbessern. Gemeinsam mit Ihnen sind wir in der Lage, Ihnen zu einer besseren Lebensqualität zu verhelfen.
In unserem Zentrum für Adipositaschirurgie bieten wir Ihnen  verschiedene Operationsmethoden an. Dazu zählen Magenbypass, Schlauchmagen oder Omega Mini Bypass. Für uns steht im Mittelpunkt, Ihnen die individuell beste Behandlungsmöglichkeit und -methode zu bieten.
Wie sieht der Behandlungsablauf aus? Bitte stellen Sie sich zunächst in der Praxis von Dr. Michael Herr vor:

In der Praxis wird mit Ihnen ein strukturiertes Vor- und Nachsorgeprogramm entwickelt und auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Notwendigkeiten abgestimmt. Die medizinische Begleitung, die Einbindung von Diätassistenz, psychologischer Betreuung und einer Sporttherapie gewährleisten eine optimale Vorbereitung auf eventuell notwendige Operationen. Die Anmeldung des Eingriffs erfolgt durch die Praxis.

Leistungsspektrum

Unsere Operationsmethoden: Sicherheit für unsere Patienten an erster Stelle

Standard in der Medizin sind im Wesentlichen drei Operationsmethoden. Dazu zählen der Schlauchmagen (bzw. dem Sleeve), der Magenbypass und der Omega Bypass. Das Magenband wird im Marienkrankenhaus nur bei einer sehr kleinen Gruppe von Patienten mit sehr bestimmten Indikationen verwendet. Die Operationen erfolgen mithilfe der so genannten Schlüssellochtechnologie und bieten zahlreiche Vorteile für Patienten, zum Beispiel bringen sie nur kleinste Verletzungen von Haut und Gewebe mit sich. Auch die Zahl der Komplikationen und die Dauer eines Eingriffes haben sich durch diese minimal-invasive Vorgehensweise deutlich verringert.

Bei einem Magenbypass wird der Eingangsbereich des Magens vom Restmagen getrennt. An diesen sehr kleinen Magenanteil schließen die Ärzte eine Dünndarmschlinge an. Mit diesem kleinen Magenanteil können Patienten nur eine erheblich reduzierte, aber immer ausreichende Menge an Nahrung aufnehmen. Es stellt sich ein rasches Sättigungsgefühl ein, und auch der Hunger wird weitgehend unterdrückt.
Die operativen Veränderungen am Dünndarm führen dazu, dass über eine längere Strecke keine Verdauung stattfindet: Die Verdauungssäfte mischen sich erst relativ weit entfernt vom Magen mit der Speise. Insgesamt wird also weniger Nahrung aufgenommen und weniger Nährstoffe werden aus der Nahrung abgebaut. Das Ergebnis ist eine nachhaltige Gewichtsreduktion. Diese ist stärker ausgeprägt als bei der Schlauchmagenoperation. Nach dieser Operation müssen einige Vitamine und Salze lebenslang zusätzlich eingenommen werden.

Die Schlauchmagenoperation gilt seit dem Jahr 2000 als eigenständiger Eingriff. Hierbei wird ein großer Teil des Magens abgetrennt und aus dem Körper entfernt. Obwohl diese Operationsform noch eine junge medizinische Methode ist, erfährt sie weltweit große Akzeptanz.

Falls Patienten nach der Schlauchmagenoperation weniger Gewicht verlieren als erwartet oder gewünscht ist, gibt es die Möglichkeit, mithilfe einer zweiten Operation zusätzlich einen Bypass zu legen. Diese Version wird erst seit kurzem angeboten, sie hat sich aber bei extrem schweren Patienten (BMI >60) bewährt.

Ein Vorteil des Schlauchmagens ist, dass die Speise den natürlichen Weg durch den Körper nimmt und eine zusätzliche, regelmäßige Einnahme von Vitaminen und Salzen normalerweise nicht erforderlich ist.

Der Omega-Bypass stellt eine neue Variante des sogenannten Y-Roux-Magenbypass dar. Die Magentasche ist schmal und länger als beim normalen Bypass. Durch das Hochziehen des Dünndarmes wie bei einem Omega wird während des Eingriffes nur eine einzige Neuverbindung innerhalb des Magens hergestellt.

Unser Fachbereich für Plastische- und Ästhetische Chirurgie verfügt über viel Erfahrung, die Körperform bei Patienten nach einem starken Gewichtsverlust anzupassen. Der Fachbereich wird von Chefarzt Dr. Marcus Großefeld geleitet. Nach erfolgreicher Gewichtsabnahme stehen viele Adipositas-Patienten vor dem Problem, dass überschüssige Haut an den betroffenen Körperstellen herunterhängt, aneinander reibt und Entzündungen verursacht. Mehr als 95 Prozent der Patienten wünschen sich deshalb eine Korrektur der Körperkontur. Die Kosten für den Eingriff übernimmt auf Antrag die Krankenkasse.

Chefarzt Dr. Bertram Wagner

Facharzt für Chirurgie
Facharzt für Viszeralchirurgie
Schwerpunkt Minimal-invasive Chirurgie

Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Minimal-invasive Chirurgie

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