Klinik für Orthopädie & Unfallchirurgie2019-03-31T15:59:33+02:00

Kontakt

Margot Brunner
Goethestraße 19
58239 Schwerte
Telefon 02304 – 109-190
Telefax 02304 – 109-275
Mail: Unfallchirurgie@marien-kh.de

Ambulanz
Goethestraße 19
58239 Schwerte
Telefon 023 04 – 109 272
(rund um die Uhr besetzt)

Sprechstunden
Berufsgenossenschaftliche Sprechstunde (D-Arzt-Ambulanz)
Montag – Freitag 8.00 – 18.00 Uhr (und nach Vereinbarung)

Klinik für Orthopädie & Unfallchirurgie

Versorgung aus einer Hand

In der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Marienkrankenhaus Schwerte behandeln unsere Fachärzte akute Verletzungen und Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Dazu zählen auch chronische Verschleißschäden an Gelenken und an der Wirbelsäule.
Das Team wird von Chefarzt Dr. Luther geleitet, der von den gewerblichen Berufsgenossenschaften für die Behandlung von Arbeitsunfällen zugelassen ist. Chefarzt Dr. Luther setzt in der Behandlung vor allem auf individuelle Behandlungskonzepte.

Dr. Dirk Luther: „Wir behandeln nicht mit Konzepten von der Stange. Zuerst steht im Gespräch mit den Patienten das intensive Zuhören. Daraus lässt sich schon vielfach ableiten, wo der Schuh drückt. Im Team werden dann Diagnose, Therapie, mögliche Operationen und Rehabilitation abgesprochen. Immer individuell, immer in Absprache mit den Patienten.“

Das Team um Dr. Luther verfügt über zahlreiche spezialisierte Zusatzqualifikationen. Somit sind wir in der Lage, unsere Patienten zu jeder Tages- oder Nachtzeit auch bei schweren Unfallverletzungen operativ zu versorgen und eine entsprechende Frührehabilitation einzuleiten. Falls es erforderlich ist, beziehen wir andere chirurgische Fachabteilungen wie zum Beispiel die Viszeral- und Gefäßchirurgie, Handchirurgie und Plastische Chirurgie in die Behandlung mit ein. Unter Aufsicht der Abteilung erfolgt zudem die krankengymnastische und physikalische Therapie bis zur Entlassung in ambulante Weiterbehandlung oder in andere Rehabilitations-Kliniken.

Ein weiterer Schwerpunkt der Abteilung besteht in der Behandlung von Verschleißschäden oder chronischen Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat, wie Gelenkerkrankungen und chronische Wirbelsäulenleiden. Das Ärzteteam verfügt über eine lange Erfahrung beim Implantieren von Kunstgelenken im Hüft-, Knie- oder Schulterbereich, als Teil-, Total- oder Individualprothese. Besondere Qualifikationen und Erfahrungen besitzt Dr. Luther im Bereich der Revisionsendoprothetik, die bei gelockerten oder infizierten Hüft- und Kniegelenken sowie der Osteosynthese zum Einsatz kommt.

Ein breites Spektrum nehmen die Eingriffe in minimalinvasiver Technik in Form der Gelenkspiegelung (Arthroskopie) ein. Neben den verschiedenen operativen Eingriffen an der Wirbelsäule bieten wir Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auch zahlreiche Methoden der konservativen Schmerztherapie bis hin zur interventionellen Schmerztherapie mit Einspritzungen und Kathetertechniken an.

Die ambulante Weiterbehandlung von stationären Patienten ist bei Arbeitsunfällen oder Privatpatienten problemlos über die Sprechstunden von Dr. Luther und seine Vertreter möglich, bei Kassenpatienten ist die Weiterbehandlung über die Ermächtigung des ärztlichen Leiters der Ambulanz Dr. Upmeyer mit einer Überweisung möglich. Einzelheiten werden vor Entlassung besprochen. Bei geplanten Wahleingriffen werden die Patienten vor der Aufnahme in einer der Sprechstunden von einem Facharzt über die mögliche Operation beraten und aufgeklärt. Privatpatienten vereinbaren einen Termin in der Sprechstunde von Dr. Luther. Dabei bemühen wir uns, die Wartezeiten für diese Sprechstunden möglichst gering zu halten. Notfälle haben selbstverständlich jederzeit die Möglichkeit, sich über die Notfallambulanz vorzustellen.

Chefarzt Dr. Dirk Luther

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Zusatzbezeichnung spezielle Unfallchirurgie, Notfallmedizin, manuelle Medizin
Zertifikat Fußchirurgie (DAF)
Zertifikat Wirbelsäulenchirurgie (DWG)

Leistungsspektrum

Das gesamte Spektrum moderner Fußchirurgie

Beschwerden in den Füßen, Fußgelenken oder Sehnen beeinträchtigen unseren Alltag erheblich. Schließlich gehört der Fuß zu den komplexen, menschlichen Gliedmaßen, die uns im Laufe unseres Lebens knapp dreimal um die Erde tragen. Einlagen oder Schuhanpassungen können helfen. Wird eine Operation notwendig, bieten wir Ihnen im Marienkrankenhaus das gesamte Spektrum der modernen Fußchirurgie an.

Unsere Leistungen im Überblick

  • Brüche des Sprungbeines und des Fersenbeines: ggf. offene Einrichtung und Stabilisierung mit Schrauben und Spezialplatte.
  • Brüche der Fußwurzel und des Mittelfußes: ggf. offene Einrichtung und Stabilisierung mit Schrauben, Platten oder Drähten.
  • Haglund-Ferse, Achillodynien: offene Abtragung der Haglund-Exostose, ggf. Tenotomie oder Umkipp-Plastik der Achillessehne.
  • Fersensporn: ggf. Kerbung der Plantarfaszie.
  • Fußdeformitäten: Hallux valgus, Hallux rigidus, Krallen- od. Hammerzehen, schwere Senk-Spreizfuß-Deformitäten: gelenkerhaltende Verfahren nach den Empfehlungen der Gesellschaft für Fußchirurgie e. V. : Osteotomien am Mittelfuß, Sehnentransfer, Resektionsarthroplastiken an den Zehengelenken, Rückfußosteotomien. Ggf. auch Arthrodesen am Großzehengrundgelenk, in spez. Fällen Gelenkendoprothesen.

Modernste Therapieverfahren

Von Arthrose bis hin zur angeborenen Dysplasie: In unserer Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie verfügen wir über modernste Operationstechniken, um Ihre Beschwerden zu lindern und Erkrankungen zu heilen.
Für eine Operation am Hüftgelenk kann es viele Gründe geben, dazu zählen Brüche, Unfälle, Arthrose und Dysplasie. Meistens sind es jedoch Verschleiß oder Fehlstellungen, die eine Hüft-OP notwendig machen. Uns stehen für Operationen erprobte und innovative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, ebenso für die Versorgung von Verletzungen und Erkrankungen des Oberschenkels.

Unser Leistungsspektrum im Überblick

  • Schenkelhalsbrüche bei jüngeren Patienten möglichst gelenkerhaltend mit Schrauben oder Spezialplatte (Targon-FN Fa. Aesculap)
  • Bei älteren Patienten Hüftkopfersatz mit Total- oder Teilprothese (Duokopf) in zementierter oder zementfreier Technik
  • Schmerzhafte Hüftarthrosen: Gelenkersatz mit zementierter (beim älteren Patienten) oder zementfreier Endoprothese aus Titan (BiCONTACT Fa. Aesculap), in geeigneten Fällen Kurzschaftprothese (METHA Fa. Aesculap), ggf. auch über minimalinvasiven Zugang und mit Computernavigation (OrthoPilot Fa. Aesculap). Gleitpaarungen: Keramik-Keramik, PE-Keramik, PE-Metall je nach Befund und Alter.
  • Wechsel von gelockerten Hüftprothesen: Meist Wechsel auf zementfreien modularen Revisionsschaft (PREVISION Fa. Aesculap; Implantate der Firma Brehm), ggf. Pfannenabstützschale mit Unterfütterung von Knochenspänen (Knochenbank).
  • Brüche des hüftgelenknahen Oberschenkels: Stabilisierung mit Dynamischer Hüftschraube (DHS) oder Proximalen Femurnagel (TARGON PFT Fa. Aesculap) in minimalinvasiver Technik.
  • Brüche des Oberschenkelschaftes oder des kniegelenknahen Oberschenkels: geschlossene Reposition und Stabilisierung mit unaufgebohrtem Nagel, in Kniegelenksnähe mit retrogradem Nagel (TARGON RF Fa. Aesculap) oder mit „eingeschobener Platte“.

Versorgung auf hohem Niveau

Wir versorgen Knieverletzungen auf höchstem fachlichem Niveau: Unsere Fachärzte an der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Marienkrankenhaus Schwerte verfügen über langjährige Erfahrung und ein spezielles Expertenwissen, um Erkrankungen des Gelenks optimal versorgen zu können. Standardmäßig wird in unserer Klinik die sogenannte Kniearthroskopie oder minimal-invasive Operationstechnik angewendet. Dabei handelt es sich um behutsame Eingriffe mit kleinen Schnitten, die das Gewebe am Knie schonen. Größere Operationen werden erst notwendig, wenn neben Entzündungen zum Beispiel die Weichteile, zum Beispiel das Kreuzband verletzt sind oder sich im Gelenk Verschleißerscheinungen zeigen.

Zu unseren Leistungen im Bereich Kniegelenk, Kniearthroskopie, Gelenkverschleiß, Kreuzband gehören

  • Zahlreiche arthroskopische Operationen bei akuten oder chronischen Meniskusschäden, Kreuzbandruptur, Knorpelschäden, Kniescheibenschmerz oder wiederholten Kniescheibenluxationen, chronische Schleimhautentzündungen.
  • Kreuzbandersatzplastik Arthroskopie-gestützt: körpereigene Sehne (meist Semitendinosus), Transplantatverankerung mit Endobuttons und/oder Interferenzschrauben.
  • Rezidivierende Patellaluxation: Arthroskopie-gestützte Rekonstruktion des medialen patellofemoralen Bandapparates (MPFL) mit körpereigenem Sehnentransplantat. In geeigneten Fällen Versetzung des Patellarsehnenansatzes.
  • Umschriebene Knorpeldefekte: Anbohrung, Mikrofrakturierung, Mosaikplastik (körpereigenes Knorpel-Knochen-Transplantat), ggf. Deckung mit arthroskopischer matrixinduzierter Chondrogenese oder matrixgebundenen Knorpelzell-Transplantaten (MACT).
  • Ggf. offene Rekonstruktion des Seitenbandapparates, Naht oder Rekonstruktion der Patellarsehne oder der Quadrizepssehne.
  • Schienbeinkopffrakturen: offene oder Arthroskopie-gestützte Reposition, Stabilisierung mit anatomisch vorgeformten Platten
  • Kniegelenksarthrose: bei jüngeren Patienten ggf. Umstellungsosteotomie (HTO)
  • In geeigneten Fällen Teilersatz: unikompartimentelle (univasion Fa. Aesculap) oder bikompartimentelle Oberflächenersatzprothese, in geeigneten Fällen als Individualprothese (i-uni od. i-duo-Prothese Fa. Conformis).
  • Meist bikondyläre, ungekoppelte Oberflächenersatzprothese (Vega Variante), computernavigiert (OrthoPilot Fa. Aesculap)
  • Wechsel von Knieprothesen: modulares gekoppeltes Knieendoprothesensystem (EnduRo Fa. Aesculap), ggf. gestützt durch Computernavigation (OrthoPilot).

Moderne Behandlungsmethoden

In unserer Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie werden sämtliche akute Verletzungen am Oberarm, Ellenbogen und Ellenbogengelenk behandelt. Einige Beschwerdebilder können bei exakter Diagnose mit Medikamenten und ohne Operation behandelt werden. Denn bei dem Oberarm handelt es sich um einen sehr starken Knochen, der zusätzlich durch den Biceps, Triceps und Armmuskel gestützt wird.
Entsprechend umfasst unser Therapiespektrum Behandlungsprogramme, die individuell zusammen mit unseren Physiotherapeuten erstellt werden.

Unser Leistungsspektrum im Überblick

  • Chronische Epikondylitis („Tennis- od. Golfer-Arm“) und Nervenengpass-Syndrome werden über kleine offene Zugänge unter Sicht der Lupenbrille operiert, ggf. auch ambulant.
  • Freie Gelenkkörper oder umschriebene Knorpelschäden oder Schleimhauterkrankungen im Ellenbogengelenk werden nach Möglichkeit arthroskopisch (unter Sicht einer Optik) operiert.
  • Radiusköpfchenfraktur: offene Einrichtung und Stabilisierung mit Schrauben oder Miniplättchen, nur in Ausnahmefällen Ersatz des Speichenköpfchens mit Endoprothese.
  • Brüche im Ellenbogengelenk stellen oft eine besondere Herausforderung dar. Bei Trümmerbrüchen ist meist eine breite Freilegung des Gelenkes und eine Rekonstruktion bzw. Stabilisierung der Knochen mit Spezialplatten erforderlich.
  • Oberarmschaftbrüche werden mit einem Titan-Nagel oder einer Platte Stabilisiert – abhängig vom Frakturtyp.
  • Schultergelenknahe Oberarmbrüche oder reine Oberarmkopfbrüche werden in minimalinvasiver Technik mit einer Spezialplatte oder einem Nagel stabilisiert.

Beschwerden am Schultergelenk: Therapieverfahren am Marienkrankenhaus Schwerte

Schulterschmerzen, Risse in der Rotatorenmanschette oder eine ausgekugelte Schulter – unsere Fachärzte in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie behandeln Ihre Verletzungen nach einem individuellen Therapieplan. Denn bei der Schulter handelt es sich um das beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers. Das Schultergelenk wird vor allem durch Muskulatur stabilisiert. Damit ist die Schulter einerseits beweglicher als andere Gelenke, andererseits aber auch weniger stabil. Die Schulter kann den Oberarmknochen zum Beispiel in fast allen Ebenen bewegen. Da kann es leicht zu Verletzungen und Beschwerden kommen.
Unsere Fachärzte verfügen über eine lange Erfahrung im Bereich Schultergelenksbeschwerden. Sie erarbeiten mit Ihnen ein Behandlungskonzept, das auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Unser Leistungsspektrum

Arthroskopische Operationen am Schultergelenk erfolgen bei: Engpass-Syndromen, Defekten der Rotatorenmanschette, Verletzungen am Bizepssehnenanker oder am Labrum Glenoidale (knorpeliger Pfannenrand). Auch Gelenkluxation wird nach Möglichkeit arthroskopisch oder Arthroskopie-gestützt operiert.
Ist die endoskopische Technik nicht möglich, erfolgt eine offene Rekonstruktion der Rotatorenmanschette oder des Kapsel-Labrum-Komplexes über einen möglichst kleinen Zugang.
Fortgeschrittene Schultergelenksarthrosen oder hochgradige, nicht rekonstruierbare Brüche des Oberarmkopfes werden mit künstlichen Gelenkteilen ersetzt, hierfür gibt es je nach Verletzungs- oder Verschleißmuster verschiedene Implantate.
Bei Schultereckgelenksprengungen erfolgt eine offene Naht und Stabilisierung mit Hakenplatte, in geeigneten Fällen auch eine minimalinvasive Stabilisierung mit „Tight Rope“ (Fa. Arthrex).

Unsere Therapiemaßnahmen im Überblick

In unserer Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Marienkrankenhaus Schwerte versorgen wir Brüche und Prellungen an Handgelenken und Unterarmen. Wenn es möglich ist, verzichten wir dabei auf operative Maßnahmen.
Gerade sportlich aktive Menschen passiert es leicht, dass sie Knochen des Unterarms, des Handgelenks und der Hand verletzen. Abhängig davon, wie stark der Arm oder die Hand gebrochen sind, hilft dann nur eine Ruhigstellung mit Gips oder eine Stabilisierung durch Drahte oder Platte. Unsere Ärzte verfügen über viel Erfahrung bei Beschwerden an Händen und Unterarmen – sie behandeln daher neben Erwachsenen auch Kinder.

  • Kindliche Unterarmbrüche werden geschlossen reponiert also eingerenkt und nach Möglichkeit konservativ ohne Operation behandelt. Eine Operation muss nur in Fällen erfolgen, die geschlossen nicht einzurichten oder zu halten sind. Es kommen Drähte, elastische Nägel oder Platten aus Titan zur Anwendung.
  • Bei Erwachsenen erfolgt eine offene Einrichtung und Stabilisierung der handgelenksnahen Brüche mit einer Titanplatte, die es in verschiedenen Formen und Größen gibt. Ziel der Operation ist in der Regel eine frühe funktionelle Behandlung der angrenzenden Gelenke.

Unterschenkel und Sprunggelenk: So behandeln wir leichte und schwerere Schäden

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Marienkrankenhaus Schwerte behandeln unsere Fachärzte Schäden und Beschwerden am Unterschenkel und Sprunggelenk. Je nach Verletzung wird folgende Therapiemaßnahme eingeschlagen:
Typische Sprunggelenkverletzungen, wie sie zum Beispiel nach dem Umknicken erscheinen, schädigen in der Regel das Außenband. Je nach Schweregrad der Verletzung kann es passieren, dass das Gelenk rekonstruiert werden muss. Oberstes Ziel unserer Behandlungsmethoden ist dabei die Vermeidung von Arthrosen.
Zu den häufigsten Verletzungen am Sprunggelenk zählt der Riss des Außenbandes. Diese Beschwerde ist schmerzhaft, aber meist unkompliziert zu behandeln. Unsere Fachärzte stabilisieren das Gelenk von außen durch eine Orthese.
Unterschenkelverletzungen werden in der Regel in einem Eingriff durch das Setzen von Platten oder Nägeln stabilisiert.

Unser Leistungsspektrum im Bereich Unterschenkel und Sprunggelenk

  • Brüche des Schienbeinschaftes: meist Stabilisierung mit unaufgebohrtem Verriegelungs-Marknagel
  • Unterschenkelbrüche in Sprunggelenksnähe: Verplattung des Wadenbeines, Verriegelungsnagel des Schienbeins
  • Sprunggelenksfrakturen: offene Reposition, Stabilisierung des Außenknöchels mit Platte, des Innenknöchels mit Drähten oder Schrauben.
  • Sprengung des Syndesmosebandes: offene Naht, Stabilisierung mit „Stellschraube“ oder „Tight Rope“(Fa. Arthrex), ggf. Syndesmosenbandplastik mit körpereigener Sehne.
  • Sprunggelenksarthroskopien bei freien Gelenkkörpern, chronischer Schleimhautentzündung, Knochenwucherungen (Osteophyten), Knorpelschäden.
  • Bei umschriebenen Knorpelschäden oder Osteochondrosis dissecans im oberen Sprunggelenk: ggf. Mikrofrakturierung oder retrograde Anbohrung, ggf. körpereigene Knorpel-Knochen-Transplantation (Mosaikplastik).
  • Bei fortgeschrittener Arthrose des oberen Sprunggelenkes: Sprunggelenks-Endoprothese oder Einsteifungs-OP (Arthrodese).
  • Bei Arthrose im unteren Sprunggelenk: ggf. Einsteifungs-OP (Arthrodese)
  • Achillessehnenruptur: Naht in minimalinvasiver Technik mit PDS-Kordel, frühe funktionelle Behandlung.

Wirbelsäulenchirurgie: Behandlung durch Spezialisten auf hohem Niveau

Schmerzen und Funktionseinschränkungen, die von der Wirbelsäule ausgehen, sind eines der häufigsten medizinischen Probleme in Industrienationen. Etwa 80 Prozent aller Bürger müssen sich zumindest einmal im Laufe des Lebens wegen schwer wiegender Einschränkungen durch Wirbelsäulenveränderungen in professionelle Behandlung begeben. Der Anteil an chronifizierten Schmerzen ist insbesondere in der Gruppe der Wirbelsäulenpatienten mit am Höchsten.

Der wesentlich größere Teil der Patienten kann nicht-operativ im ambulanten Rahmen behandelt werden. Hier kommen neben Analgetika, Trainingsbehandlung evtl. auch Injektionen und andere begleitende bzw. regulative Maßnahmen in Betracht.

Im Falle anhaltend starker Schmerzen oder fortschreitenden neurologischen Erscheinungen (Lähmung, Blasen-Mastdarmstörung, Kribbeln, Taubheit) werden spezialisierte Einrichtungen hinzugezogen.

Strukturierte Zertifizierungen und Qualitätsmanagementsysteme haben heute ihren festen Stellenwert. Insbesondere in der operativen aber auch konservativen Behandlung von Wirbelsäulenpatienten etablierte sich in den letzten Jahren die Entwicklung zu einem hohen Grad der Spezialisierung. Heutige Behandlungsstandards orientieren sich an der verfügbaren medizinischen Literatur, Leitlinien und persönlicher Expertise. Als leitende Wirbelsäulenchirurgen verfügen wir am Marienkrankenhaus Schwerte über persönliche Zertifizierungen für den konservativen und operativen Bereich.

Im stationären Rahmen sind wir als spezialisierte Einrichtungen in der Lage Behandlungen bei Versagen der bisherigen Therapie durchführen, die eine höhere Intensität und Effektivität aufweisen können. Auch hier verfolgen wir als primäres Ziel operative Eingriffe zu vermeiden. Je nach Beschwerdebild, Ursache und Gesamtkonstellation ist die Durchführung einer stationären „Minimalinvasiven Schmerztherapie und- diagnostik“ indiziert. Weitere Infos hierzu finden Sie unter www.Schmerzklinik-NRW.de

Im Falle neurologischer Störungen, unerträglichen Schmerzen und Versagen der durchgeführten ambulanten und stationären Behandlungen können operative Behandlungsmethoden eine Option darstellen. Auch hier sollte das Dogma sein, mit geringstmöglichem Einsatz maximalen Nutzen für den Patienten zu erreichen. Denn operative Verfahren mit günstigem Risiko/Nutzen-Profil erreichen oftmals einen höheren Grad der Patientenzufriedenheit. Am Marienkrankenhaus Schwerte werden operative Verfahren eingesetzt, die dem Zeitgeist des Fachgebietes entsprechen und z.T. sogar den Standardverfahren vorauseilen.

Unsere Leistungen im Überblick

  • Konservativ: minimalinvasive Schmerztherapie (siehe www.schmerzklinik-nrw.de)
  • Operativ : alle Abschnitte der Wirbelsäule können bei Heranwachsenden und Erwachsenen operativ behandelt werden.
  • Vollendoskopische Operationen der Hals,- Brust- und Lendenwirbelsäule bei Bandscheibenvorfall und/oder Wirbelkanalenge
  • Moderne Stabiliserungs- und Rekonstruktionsoperationen bei Wirbelgleiten (Spondylolisthesis), verschleißbedingten Veränderungen, erworbene oder angeborene Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose-Kyphose), Wirbelbrüchen, Entzündungen, Tumoren, Metastasen
  • Ballonkyphoplastie bei Osteoporose-bedingten Wirbelbrüchen

Geleitet wird der Bereich Wirbelsäulenchirurgie von:

Dr. Patrick Hahn, Leitender Arzt des Bereichs Wirbelsäulenchirurgie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Schmerztherapie, Spezielle Unfallchirurgie, Chirotherapie, Akupunktur, Naturheilverfahren, Neuraltherapie, DWG-Masterzertifikat operativ und konservativ

Dr. Semih Özdemir, Leitender Arzt des Bereichs Wirbelsäulenchirurgie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Schmerztherapie, Spezielle Unfallchirurgie, Notfallmedizin, Akupunktur, DWG-Masterzertifikat operativ und konservativ

Zentren und Schwerpunkte

Zweitmeinung

Als gesetzlich Versicherte können Sie Ihren Arzt frei wählen und bei Behandlungen einen weiteren Mediziner zu Rate zu ziehen. Wenn Sie von uns eine Zweitmeinung einholen möchten, informieren Sie zunächst den behandelnden Arzt darüber und bitten um Aushändigung von Berichten, Laborwerten und Ergebnissen von Röntgenunter­suchungen. Einen Sprechstunden­termin können Sie im Sekretariat vereinbaren.

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