Darmzentrum2019-04-01T12:52:31+01:00

Kontakt

Darmzentrum/
Klinik für Innere Medizin
Kerstin Schaaf/Ingrid Schweers/Heike Glowsky
Telefon 02304 – 109 – 261
Telefax 02304 – 109 – 572
E-Mail innere@marien-kh.de

Darmzentrum/
Viszeral- Gefäß- und Minimal-invasive Chirurgie
Bettina Haschke

Telefon 02304 – 109 – 1024
Telefax 02304 – 109 – 550
E-Mail Allgemeinchirurgie@marien-kh.de

Darmzentrum am Marienkrankenhaus Schwerte

Versorgt durch ein optimales Behandlungskonzept

Rund 5000 Patienten behandeln unsere Ärzte jährlich im Darmzentrum. Im Zentrum werden Sie gemeinsam von Ärzten der Gastroenterologie und Viszeralchirurgen betreut. Diese interdisziplinäre Begleitung garantiert Ihnen ein optimiertes Behandlungskonzept: Wir informieren Sie und Ihre Angehörigen umfassend und ausführlich. Ihnen bleiben unnötige Doppeluntersuchungen oder Verlegungen erspart, die Dauer Ihres Aufenthalts im Klinikum verringert sich deutlich.

Fälle von Erkrankungen mit bösartigen Tumor besprechen wir fachübergreifend auf unserer interdisziplinären, wöchentlichen Tumorkonferenz ( Tumorboard). An den Konferenzen beteiligen sich alle Abteilungen. Dazu zählen Vertreter der Inneren Medizin-Gastroenterologie, Visceralchirurgie, Praxis für Radiologie, der Klinik für Strahlentherapie des Knappschaftskrankenhauses sowie die per Videokonferenz zugeschalteten Pathologen. Mit dieser Fallbesprechung begleiten wir Patienten vor, während und nach der Behandlung, um jederzeit medizinische Maßnahmen anpassen zu können. Die gemeinsame Besprechung der Fälle erzielt bessere Heilungschancen. Dabei berücksichtigen wir aktuelle Forschungsergebnisse und wenden modernste Therapieverfahren an.

Niedergelassene Kollegen sind herzlich eingeladen, Patienten mit besonderen und komplexen Fragestellungen in unserer Konferenz vorzustellen.

Bei komplexen Erkrankungen vermitteln wir auch die Möglichkeit, eine Zweitmeinung einzuholen. Bitte sprechen Sie uns an.

Chefarzt Dr. Bertram Wagner

Facharzt für Chirurgie
Facharzt für Viszeralchirurgie
Schwerpunkt Minimal Invasive Chirurgie

Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie
Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Viszeralchirurgie www.dgav.de
Mitglied der Vereinigung Niederrheinisch- Westfälischen Chirurgen www.nrw-chirurgen.de
Mitglied MIC Club West
Mitglied Deutscher Pankreasclub e.V.

Chefarzt PD Dr.Thomas W. Spahn

Facharzt für Innere Medizin
Schwerpunkt- und Zusatzbezeichnungen:
Gastroenterologie, Proktologie, Diabetologie, Notfallmedizin, Internistische Intensivmedizin

Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten www.dgvs.de
Mitglied der Deutschen Diabetes Gesellschaft www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de
Mitgliedschaft im Kompetenznetz Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen www.kompetenznetz-ced.de
Postdoctoral Fellow am Brigham and Women’s Hospital und der Harvard Medical School, Boston;
Zahlreiche Publikationen, davon 30 Originalarbeiten mit mehr als 100 Impact-Punkten www.ncbi.nlm.nih.gov

Unser Leistungsspektrum umfasst folgende Bereiche:

Die minimalinvasive Chirurgie zählt zu den Schwerpunkten des Fachbereichs. Wir arbeiten mit den neuesten, hoch auflösenden Videosystemen bis hin zum Einsatz von 3-D-Technik. Unser Ziel ist es, unsere Patienten so präzise, schonend und behutsam wir möglich zu behandeln und operieren. Dazu arbeiten wir mit anderen Fachabteilungen zusammen und wenden verschiedenen Operations-Techniken und Verfahren an, wie zum Beispiel die Fast Track-Chirurgie: Kleinere Schnitte, Operieren durchs „Schlüsselloch“, geringerer Narkosemitteleinsatz, kleine Wunden und Narben sorgen bei dieser Technik dafür, dass Sie sich schneller als nach herkömmlichen Eingriffen erholen.

Die onkologische Chirurgie beinhaltet die Therapie von Tumoren des Brustraumes, des Verdauungstraktes, der endokrinen Organe sowie der Weichteile. Das Behandlungsspektrum umfasst die Lungenchirurgie, die Speiseröhren- und Magenchirurgie, die Leber- und Gallengangschirurgie. Eingriffe an der Bauchspeicheldrüse und die moderne Dick- und Enddarmchirurgie werden regelhaft minimal- invasiv durchgeführt.

Magensäurerückfluss in die Speiseröhre (Refluxösophagitis) entsteht in der Regel bei Zwerchfellbrüchen (Hiatushernien). Hierdurch ist der Verschlussmechanismus zwischen Speiseröhre und Magen gestört, sodass die im Magen produzierte Säure ungehindert in die Speiseröhre gelangt und hier zu den typischen, brennenden Schmerzen führen kann. Medikamente bremsen die Magensäureproduktion, müssen aber unter Umständen dann ein Leben lang eingenommen werden.Eine laparoskopische Operation (laparoskopische Fundoplikatio- Manschettenbildung des Magens) hingegen kann Ihnen dauerhaft Linderung verschaffen; Medikamente sind dann oft entbehrlich.

Bei den meisten der Dickdarmoperationen gut- und bösartiger Tumore, aber auch bei entzündlichen Darmerkrankungen, ist eine offene OP mit großem Bauchschnitt nicht notwendig. Sie kann auch minimal invasiv durchgeführt werden. Je nach Krebsstadium ist eine Bestrahlung oder Chemotherapie vor oder nach der OP sinnvoll und verbessert die Heilungschance.In enger Zusammenarbeit zwischen Viszeralchirurgen, internistischen Gastroenterologen,Onkologen, Pathologen und Strahlentherapeuten werden fachgerechte Behandlungskonzepte erstellt und umgesetzt. Hier ist besonders die Tumorkonferenz am Marienkrankenhaus mit Meinungsaustausch der Experten etabliert und hilfreich. Die dort erarbeiteten individuellen Therapievorschläge werden mit Ihnen besprochen und angeboten.

Gallensteine entstehen meistens in der Gallenblase, können aber auch in die Gallengänge wandern und zu gesundheitlichen Problemen führen. In über 95 % der Fälle wird die Gallenblase mithilfe der laparoskopischen Technik entfernt. Hierbei werden Mikrozugänge benutzt und Schnitte so angelegt, dass kaum sichtbare Narben zurück bleiben. Die Schmerzen nach der OP sind gering, Sie erholen sich sehr rasch und können häufig am zweiten Tag nach der OP wieder nach Hause entlassen werden.

Hierbei wird die Gallenblase über einen besonderen Zugang im Nabel entfernt. Unsere Fachärzte verwenden hierzu eine spezielle Kamera und spezielles Instrumentarium. Das kosmetische Ergebnis ist hervorragend, es bleiben keine Narben zurück.

Eingriff ohne kosmetische Folgen: An der Schilddrüse sind minimal- invasive Eingriffe über einen versteckten Zugang von der Achselhöhle sicher und einfach durchführbar. In der sogenannten ABBA Technik kann hier eine Kamera in die Schilddrüsenloge gebracht und das Organ so minimal invasiv erreicht werden. Sichtbare Narben am Hals werden vermieden, das kosmetische Ergebnis ist hervorragend.
Die Sicherheitskriterien der Schilddrüsenchirurgie durch elektronische Nervenüberwachung ( Neuromonitoring) werden über eine spezielle Sonde gewährleistet.
Weniger Schmerzen: An der Nebenniere kommt besonders der Zugang vom Rücken aus retroperineoskopisch zum Einsatz. Der Bauchraum wird nicht tangiert, der Schmerzmittelbedarf kann hierdurch gesenkt werden.

Weniger Schmerzen, schnellere Genesung: Der Leistenbruch zählt zu den häufigsten chirurgischen Erkrankungen, dabei sind Männer häufiger betroffen als Frauen.
Im Marienkrankenhaus wird eine individuell angepasste Operationsmethode nach Ihren Wünschen ausgesucht.
Über 3 kleine Zugänge wird in TEPP Technik der Raum vor dem Bauchfell dargestellt, der Bruch auspräpariert und ein leichtgewichtiges, haltbares Kunststoffnetz in die Bauchdecke eingesetzt. Dieses ermöglicht eine frühzeitige Belastung.
In besonderen Fällen ist auch die Versorgung in TAPP Technik durch den Bauchraum angezeigt.
In sehr großer Zahl kommen beide Verfahren im Marienkrankenhaus ambulant und stationär zur Anwendung; sie ermöglichen eine rasche schmerzarme Nachbehandlung.

Narbenbrüche treten nach großen Bauchoperationen auf und können häufig erfolgreich und sicher laparoskopisch minimal invasiv operiert werden. Durch Verstärkung der Bauchwand mit einem beschichteten leichtgewichtigen Netz kann der Narbenbruch spannungsfrei behandelt werden. Weniger Schmerzen und eine schnellere Belastung sind die Folge.

Zweitmeinung

Da gesetzlich Versicherte ihren Arzt frei wählen können, ist es unproblematisch, bei Behandlungen einen weiteren Mediziner zu Rate zu ziehen. Wer von uns eine Zweitmeinung einholen möchte, sollte zunächst den behandelnden Arzt darüber informieren und zu diesem Zweck um Aushändigung von Berichten, Laborwerten und Ergebnissen von Röntgenunter­suchungen bitten. Einen Sprechstunden­termin können Sie im Sekretariat vereinbaren.

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