Schülerstation geht an den Start

Schülerstation geht an den Start

Drei Wochen übernahmen der Pflegekräfte-Nachwuchs das Kommando: Der Oberkursus mit angehenden Fachpflegekräften leitet bis Anfang Juli zwei Stationen im  Marienkrankenhaus in Eigenregie.

Nachdem im letzten Jahr das Projekt zur Vorbereitung und Begleitung der  Examensprüfung wegen Corona ausfallen musste, erlebt das Projekt in diesem Jahr eine Neuauflage. Allerdings mit Veränderungen. „Wir teilen die Schülerstation. Die eine Hälfte der Auszubildenden geht auf die 4c in der Goethestraße, die andere auf die S3 in die Schützenstraße“, berichtet Ann-Kathrin Hönl, die mit Sabine Werth und Madeline Pütter die Aktion organisiert.

Die Nachwuchs-Pflegekräfte lernen und erfahren an 21 Tagen, wie eine Station organisiert ist, die Pflege zu koordinieren, wie Theorie- und Praxis verknüpft werden, über sich in Selbstreflexion und Teamarbeit für das spätere Berufsleben.  Erfahrene, ältere Kolleginnen und Kollegen von den Praxisanleitern bis hin zur Stationssekretärin stehen währenddessen mit Rat und Tat zur Seite“, so die Ausbildungs-Beauftragte Sabine Werth

Während der Vorbereitung wählen die Auszubildenden  Schülerstationsleitungen – Fabiant Quent, Benedikt Rössel, David Zehnter und Janette Cordes. Mit 22 weiteren Mitstreitern stellen sie dann den Dienstplan auf, begleiten Visiten, betreuen die Patienten, achten auf die Dokumentation, stellen die Medikamente und führen Patientengespräche durch. „Die Aufgabe ist anspruchsvoll, aber auch sehr lehrreich“, verweist Sabine Werth darauf, dass die vermittelten Inhalte zugleich als Vorbereitung der Abschlussprüfung gelten. Dazu finden zum Beispiel ab der zweiten Schülerstationswoche auch Probeexamen statt. 

2021-06-29T08:10:48+02:00
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