Corona ist noch nicht vom Tisch

Corona ist noch nicht vom Tisch

Covid 19 ist noch nicht vom Tisch. Während über Lockerungsstrategien diskutiert wird, muss das Marienkrankenhaus aufgrund einer derzeit hohen Hospitalisierungsrate sowie zahlreichen Ausfällen beim Personal die Reißleine ziehen.

„Die hohen Inzidenzwerte gehen auch an uns nicht spurlos vorüber“, führt PD Dr. Thomas W. Spahn aus, dass die Personalausfälle im Marienkrankenhaus zu Problemen führen. Viele Mitarbeitende des Ärztlichen- und Pflegedienstes seien erkrankt, befänden sich in Quarantäne oder müssten sich zu Hause um erkrankte und infizierte Familienmitglieder kümmern.

Parallel steigt die Zahl der Patientinnen und Patienten, die im Krankenhaus aufgrund mit und wegen Corona behandelt werden müssen. Anfang der Woche tendierte der Wert Richtung 30. „Die Behandlung und Betreuung geschieht unter Isolation. Das ist sehr aufwändig. Wir fahren inzwischen zwei komplette Covid 19-Stationen“, so der Ärztliche Direktor.

Die Dynamik des Infektionsgeschehens droht, die Abläufe im Krankenhaus zu beeinträchtigen. „Wir können nicht ausschließen, planbare Eingriffe einschränken zu müssen. Wie weit, wird von Tag zu Tag entsprechend der Personaldecke entschieden“, ergänzt Geschäftsleitung Monika Hilsmann. Aus diesem Grund könne es geschehen, dass es bei Operationen zu zeitlichen Verschiebungen komme. „Wir versuchen, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Um alle Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen, müssten wir aber in diesem Fall unsere Ressourcen strecken und bei den Neuaufnahmen priorisieren. So lange, bis wir wieder etwas Licht am Ende des Tunnels erkennen und sich genügend Kolleginnen und Kollegen aus dem Krank zurückmelden und die Quarantäne verlassen dürfen“, hofft Dr. Spahn auf Verständnis und darauf, dass der Corona-Spuk bald vorüber ist.   

2022-03-21T11:39:27+01:00
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