Vorhofflimmern im Blick

Tradition bleibt Tradition: Bereits zum 26. Mal beteiligt sich das Marienkrankenhaus und die Kardiologie der Klinik an der bundesweiten Aktionswoche zur Herzgesundheit. In diesem Jahr unter dem Motto „Vorhofflimmern erkennen und handeln“.
„Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung und betrifft über 1,6 Mio. Menschen. Dennoch bleibt die Erkrankung oft lange unbemerkt. Dabei kann unbehandeltes Vorhofflimmern das Risiko für Schlaganfälle, Herzschwäche und weitere Komplikationen deutlich erhöhen.“, erläutern Dr. Andreas Kusber und Dr. Ionut Pop, Kardiologen im Marienkrankenhaus und Organisatoren der Schwerter Herzwoche. Ziel der Herzwoche sei es, möglichst viele Menschen für die Ursachen und Gefahren sowie für die Bedeutung der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung des Vorhofflimmerns zu sensibilisieren.
Neben dem Vermeiden von Risikofaktoren, die zu Herzproblemen führen können, sei es wichtig, die ersten Anzeichen der Erkrankung wie Herzstolpern, Herzklopfen, unregelmäßiger Herzschlag, Herzrasen, Kurzatmigkeit, Atemnot oder Luftmangel, insbesondere bei körperlicher Belastung, zu erkennen. Um die Risiken einzuordnen, gibt es in der Klinik in der Goethestraße wieder eine ganze Reihe von Angeboten.
Im Eingangsbereich werden Montag, 9. November, bis Mittwoch, 11. November, jeweils von 9 bis 15 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Sanitätshaus Kraft, der IKKclassic sowie Pflegeschülern kostenlose Körperwertmessungen wie Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin angeboten. Montag und Mittwoch zusätzlich Venenmessungen und Beratungen durch das Diabetesteam. Dienstag, 10. November, gibt es von 18 bis 20 Uhr in der Cafeteria einen Vortrag für Jedermann. Kardiologin Dr. Pia Heinze, Klinik-Chefarzt Dr. Ulrich Franken sowie die Oberärzte Dr. Andreas Kusber und Dr. Ionut Pop informieren passend zum Motto der Aktionswoche, wie Vorhofflimmern behandelt werden kann. Zwei Tage später, Donnerstag, 12. November, besteht zwischen 16 und 18 Uhr die Möglichkeit, sich im hinteren Teil der Cafeteria vom Malteser Hilfsdienstes praktisch und theoretisch in der Herz-Lungen-Wiederbelebung schulen zu lassen.