Geburtshilfe: klein, aber fein

Landesweit geben immer mehr Geburtshilfen in Kliniken auf. Und die, die überleben, werden immer größer. Mit Strukturen, die dem Ansturm in der Regel nicht gewachsen sind.

Das Marienkrankenhaus Schwerte setzt auf eine entgegengesetzte Richtung. Die Geburtsklinik geht bewusst den Weg, auf  ein „Klein-aber-Fein“-Konzept zu bauen, das auf eine persönliche, ruhige und familiäre Atmosphäre ausgerichtet ist.

„Der Trend geht hin zu großen Einheiten mit bis zu 2000 Geburten im Jahr. Wir halten dagegen und setzen auf Qualität statt Quantität“, sagt Chefarzt Dr. Michael Hartmann, der die Frauenklinik leitet. Rund 700 Kinder kamen 2025 im Marienkrankenhaus zur Welt. „Das ermöglicht uns, jeder Familie die Zeit und Zuwendung zu schenken, die sie verdient.“ Diese Haltung wird von der Geschäftsführung ausdrücklich unterstützt. Geschäftsführer Jürgen Beyer und Patrick Kruscha sehen in der Geburtshilfe einen wichtigen Bestandteil der regionalen Gesundheitsversorgung und bekennen sich ausdrücklich zu ihrer Zukunft am Standort Schwerte.

Das Marienkrankenhaus verfügt über drei modern ausgestattete Kreißsäle, eine neu sanierte Wochenbettstation und eine Elternschule, die Familien vor und nach der Geburt begleitet. Serviceangebote wie kostenlose Familienzimmer, Frühstücksbuffet und weitere kleine Aufmerksamkeiten schaffen ein Ambiente, in der sich werdende Eltern wohlfühlen können.

Ein weiterer Pluspunkt: Viele Mitarbeitende arbeiten seit Jahren in der Geburtshilfe des Marienkrankenhauses. Diese Kontinuität trägt zur hohen Zufriedenheit von Eltern und Team bei. Leitung Christiane Kulla berichtet: „Unsere erfahrenen Hebammen verfügen über große Routine und Fingerspitzengefühl – das wirkt sich auch auf die niedrige Kaiserschnittquote und den positiven Geburtserfahrungen aus.“ Kurz: Mit seinem klaren Bekenntnis zu Nähe und Qualität bietet das Marienkrankenhaus Schwerte eine Alternative zu anonymeren Großkliniken und hofft, mit der gefundenen Nische werdende Eltern überzeugen zu können.

 

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