Ergotherapie schließt Lücke zwischen Klinik und Zuhause

Das Marienkrankenhaus erweitert sein therapeutisches Angebot: Ab sofort können Patientinnen und Patienten ärztliche Verordnungen für eine ambulante Ergotherapie in der Abteilung für Physiotherapie in der Goethestraße einlösen. Damit schließt das Krankenhaus eine wichtige Lücke zwischen stationärer Behandlung und der Rückkehr in den Alltag.

„Mit diesem Schritt schaffen wir eine direkte Verbindung zwischen der Behandlung im Krankenhaus und der fortführenden ambulanten Therapie“, erklärt Abteilungsleiter Daniel Limberg, „so ermöglichen wir unseren Patientinnen und Patienten eine kontinuierliche Betreuung – von der Operation bis zur vollständigen Genesung.“

Physiotherapeutische Behandlungen bietet die Klinik bereits seit einiger Zeit ambulant an. Der neue Ergotherapie-Bereich ergänzt das Angebot ideal: Ein neunköpfiges Team, unter Leitung von Juliane Markrodt, unterstützt Betroffene dabei, nach Verletzungen oder Erkrankungen ihre körperliche, geistige und soziale Selbstständigkeit wiederzuerlangen. „Ergotherapie hilft Menschen, schneller wieder Fuß zu fassen – im Alltag, im Beruf und im sozialen Umfeld“, betont Markrodt. In enger Abstimmung mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten werden individuelle Behandlungskonzepte entwickelt, die gezielte Übungen, manuelle Techniken und Hilfsmittelberatung kombinieren. So kann die Therapie, die häufig bereits während des Krankenhausaufenthaltes beginnt, ambulant nahtlos fortgesetzt werden.

Eine ärztliche Verordnung für Ergotherapie kann nun nicht nur in Praxen, sondern auch direkt im Marienkrankenhaus eingelöst werden – ein wichtiger Schritt für eine wohnortnahe, ganzheitliche Patientenversorgung.

 

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