Besuchsregel wird moderat aufgeweicht

Besuchsregel wird moderat aufgeweicht

Auch nach Pfingsten legt sich das Marienkrankenhaus in Sachen Besuchsregeln weiter Zurückhaltung auf.

„Das Besuchsverbot auszusprechen, ist uns nicht leicht gefallen“, erklärt Geschäftsführer Jürgen Beyer, „wir wissen, dass wir den Patienten, deren Freunde und Angehörigen, viel abverlangen.“ Die auf Kreisebene für Kliniken angedachte Regel, ab 2. Juni nachmittags pro Patient ab dem vierten Aufenthaltstag in der Klinik einen Gast für 30 Minuten zuzulassen, gilt in Schwerte dennoch nicht.
In der Vergangenheit seien im Einzelfall schon immer Ausnahmen gemacht worden. „Deshalb gehen wir lieber den Weg aus der anderen Richtung. Generell sind weiterhin keine Besuche möglich. In begründeten Fällen entscheiden die behandelnden Ärzte und die Pflegeleitungen über Besuchsmöglichkeiten. Der Bedarf wird dann auch etwas großzügiger beurteilt“, verspricht Beyer.
Die Ablösung des generellen Besuchsverbots hätte bedeutet, dass bis zu 100 Personen in einem festgelegten Zeitkorridor in das Krankenhaus drängen. Organisatorisch sei dies nicht zu managen. Warteschlangen würden entstehen und die Screenings der Gäste vor dem Zutritt viel Zeit kosten. Auch wären die Kontrollen auf Einhaltung der Abstandsregeln und der 30-minütigen Besuchszeit nicht möglich. „Covid 19 ist nicht überwunden. Das Risiko bleibt, und wir wollen unsere Patienten bestmöglich schützen. Deshalb lockern wir gerne in individuellen, begründbaren Bedarfsfällen, bleiben aber lieber insgesamt vorsichtig und überlegen immer wieder neu.“, setzt Jürgen Beyer weiter auf Sicherheit.   

2020-05-25T10:24:27+02:00
NOTFALL

Zentrale Notaufnahme
Standort Goethestraße

Goethestraße 19
58239 Schwerte

02304 109-0