Pflegedienst

Eine moderne und angemessene Krankenhausbehandlung stellt an die Pflegenden hohe Anforderungen. So stehen zwischenmenschliche Beziehungen, Respekt und Achtung im Vordergrund. Im Mittelpunkt der pflegerischen Tätigkeit steht der hilfesuchende kranke Mensch mit eigenen Lebenserfahrungen und -erwartungen. Er erwartet von uns Können, Einfühlungsvermögen, Hilfsbereitschaft, Fürsorge und eine optimale Hilfestellung.

Pflegedienstleitung

Jens Honert
Pflegedienstleitung
Tel.: (02304) 109-1848
E-Mail: J.Honert@marien-kh.de

Raphaela Vogel
stellvertretende Pflegedienstleitung
Tel.: (02304) 202-301
E-Mail: R.Vogel@marien-kh.de

Abteilungsleitung Pflegedienst

An beiden Standorten des Marienkrankenhauses gibt es pflegerische Abteilungsleitungen. In der Goethestraße ist für den Bereich Chirurgie Peter Daude verantwortlich. Er betreut die Stationen 1a, 2a, 2b, 4a, 4b sowie die Wundambulanz. Kathy Pandrick fungiert als Abteilungsleitung Frauenklinik für die Bereiche 3a/ Neugeborenenzimmer, Kreißsaal, Station 3b und die Chemo-Ambulanz; die Abteilungsleitung Innere Medizin mit den Stationen 4c, 5a, 5b und die Diabetes-Beratung übernimmt Ilka Dahlbüdding. Adrian Krain ist verantwortlich für die Abteilungsleitung Funktionsdienste (Chirurgische Ambulanz, Röntgen, Endoskopie, Schlaflabor), Olaf Wiesrecker als OP-Manager an beiden Standorten für den operativen Bereich mit Operationssälen, Aufwachraum, Anästhesiepflege und der ZSVA.

In der Schützenstraße betreut Raphaela Vogel als stellvertretende Pflegedienstleitung den Pflege-Fachbereich.
 

Stationsleitung

Für das operative Geschehen der jeweiligen Station oder Abteilung ist jeweils eine verantwortliche Leitung benannt.

Pflegeexperten und -konzepte

Wundexperten

standke

Ausgebildete Wundexperten übernehmen die pflegerische Versorgung chronischer Wunden unter Einhaltung der geforderten Qualitätsstandards. Sie überwachen und dokumentieren Wundtherapie und  -verlauf und stehen Patienten, Angehörigen und Kollegen als kompetente Berater zur Verfügung. Das Wundmanagement im Marienkrankenhaus in der Schützenstraße wird betreut durch Sabine Standke.

Wundexpertin (ICW e.V.)
Sabine Standke

Tel.: (0 23 04) 202 – 0
E-Mail: s.standke@marien-kh.de

Hygienefachkaft

Die staatl. geprüften Hygienefachkräfte des Marienkrankenhaus Schwerte, Frederica Hengste und Wolfgang Bartschke, arbeiten nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts.

  • Sicherstellung und Durchsetzung eines aktuellen Hygieneplans und der Hygienestandards in allen relevanten Bereichen der Einrichtung
  • Mitwirkung bei der Einhaltung der Regeln der Hygiene und Infektionsprävention
  • Motivation, Schulung und Anleitung der Mitarbeiter im Bereich der Hygiene
  • Schaffung und Sicherstellung optimaler Arbeitsbedingungen unter hygienischen Gesichtspunkten
  • Erstellen, fortentwickeln und vorgeben von Konzepten, Standards und Methoden der Hygiene

Organisationsstruktur:
Verantwortlich für die Krankenhaushygiene ist die Betriebsleitung des Krankenhauses, bestehend aus Geschäftsführung, ärztlicher Leitung und Pflegedienstleitung, die durch die Hygienefachkräfte unterstützt werden. Zusätzliche Mitglieder der regelmäßig tagenden Hygienekommission sind hygienebeauftragte Oberärzte aller Fachdisziplinen. Zur weiteren Unterstützung wurden in allen Bereichen hygienebeauftragte Ärzte und Pflegekräfte ausgebildet.

Aktionsbündnis Patientensicherheit:
Das Marienkrankenhaus ist Mitglied des Aktionsbündnisses Patientensicherheit und organisiert regelmäßig Veranstaltungen, um das Beachten der Hygieneregeln wach zu halten. Außerdem beteiligt sich das Marienkrankenhaus Schwerte schon seit Jahren an vielfältigen Aktionen zur bestmöglichen Krankenhaushygiene und steht dabei in engem Kontakt mit dem Kreisgesundheitsamt.
Aktion saubere Hände:
Das Marienkrankenhaus Schwerte nimmt aktiv an der Aktion „saubere Hände“ teil und organisiert jedes Jahr um den 5. Mai – den „Tag der Händehygiene“- verschiedene Aktionen im Marienkrankenhaus Schwerte. Gleichzeitig erfolgt eine umfassende Schulung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema Händedesinfektion. Außerdem sind im Eingangsbereich und im ganzen Krankenhaus Händedesinfektionsspender auch für Angehörige und Besucher aufgestellt.

Hygiene-Netzwerk
Auf Initiative des Klinikums Dortmund haben sich zehn Kliniken bzw. Klinikverbünde zu einem in der Region beispiellosen Hygiene-Netzwerk zusammengeschlossen. Mit von der Partie ist auch das Marienkrankenhaus Schwerte. Inhaltlich koordiniert und betreut das Projekt das im Januar vom Dortmunder Klinikum aufgebaute Institut für Krankenhaushygiene und klinische Mikrobiologie. Inhalt der Kooperation ist es, die ärztliche Beratung und Betreuung der angeschlossenen Kliniken durch Fachärzte für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie des Klinikums Dortmund zu intensivieren. Ziele der einzigartigen Zusammenarbeit sind, gemeinsam Standards in der Prävention und der Bekämpfung von Krankenhauskeimen zu entwickeln und daran mitzuwirken, Antibiotika rationaler, sparsamer einzusetzen, um Resistenzen zu vermeiden.

MRE-Netzwerk Kreis Unna:
Das Marienkrankenhaus Schwerte ist Mitglied des MRE-Netzwerkes im Kreis Unna. Auf der Basis der vom MRE-Netzwerk Kreis Unna erarbeiteten Empfehlungen sowie auf der derzeitigen wissenschaftlichen Datenbasis werden regelmäßige Screening-Untersuchungen von Patienten durchgeführt, bei denen ein erhöhtes Risiko für eine Besiedlung mit einem multiresistenten Erreger besteht („Screening von Risiko-Gruppen“).Hierzu wurden auch entsprechende Verfahrenanweisungen erstellt und mit dem Personal besprochen. Darüber hinaus gibt es – auch gemäß den Empfehlungen des MRE-Netzwerkes Kreis Unna – ein spezifisches Entlassmanagement für MRE-Patienten.

Beteiligung am KISS („Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System“):
Das Marienkrankenhaus Schwerte ist eingeschrieben beim Projekt „Hand KISS“ und „Intensiv KISS“, um dort die Umsetzung der Hygienemaßnahmen und infektionsepidemiologische Daten mit anderen beteiligten Krankenhäusern im Referenzzentrum an der Charité Berlin vergleichen zu können.

Fortbildungsveranstaltungen:
Das Marienkrankenhaus Schwerte führt regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Hygiene durch. Hierbei werden die verschiedensten Themen der Krankenhaushygiene und Infektiologie beleuchtet, unter anderem: Händehygiene, multiresistente Erreger, verschiedene Aspekte der Antibiotikatherapie, Behandlung von septischen Erkrankungen etc.

Aktivierend-Therapeutisches Pflegekonzept

Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen die uns anvertrauten Patienten und deren Angehörige.
Unsere pflegerische Arbeit basiert auf der Grundlage der Aktivierend-Therapeutischen Pflege (ATP).
Im Team von Pflegekräften, Ärzten und Therapeuten planen wir gemeinsam, individuell und aktivierend, den stationären oder teilstationären Aufenthalt.
Unser Ziel ist es, die Patienten beim Erlangen ihrer größtmöglichen Selbständigkeit in einem weitestgehend selbstbestimmten Alltag zu unterstützen. Durch unsere Aktivierend-Therapeutische Pflege fördern wir die Erhaltung vorhandener Fähigkeiten und unterstützen die Patienten in der Vermeidung weiterer gesundheitlicher Einschränkungen.
Um die Qualität unserer Pflege zu sichern, verfügen viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über unterschiedlichste Fort- und Weiterbildungen wie zum Beispiel Weiterbildung – Geriatrische Pflegefachkraft nach OPS 8-550, Fachkraft ZERCUR – Geriatrie und Fachkraft für Menschen mit Demenz.

Familiale Pflege (Pflegetraining für Patienten und Angehörige)

Das Modellprojekt „Familiale Pflege“ schlägt eine Brücke zwischen Krankenhaus und der Entlassung nach Hause. Wenn Sie Hilfe und Unterstützung bei der häuslichen Pflege eines Angehörigen benötigen, beraten und informieren wir Sie individuell nach Ihren Bedürfnissen. Anleitung und Beratung erhalten Sie zum Beispiel bei:

  • Grundpflege
  • Prophylaxen (Vorbeugung)
  • diversen Lagerungstechniken
  • Mobilisation
  • Nahrungsaufnahme
  • Versorgung bei Inkontinenz
  • Information zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten

Ziel der Beratung ist es, Ihnen zu helfen, die vielfältigen und belastenden pflegerischen, familialen und persönlichen Aufgaben aktiv zu bewältigen.

Die Beratung und das Pflegetraining wendet sich vor allem an Personen, die gegenwärtig oder künftig, zuhause allein oder mit professioneller Unterstützung einen pflegebedürftigen Angehörigen versorgen. Ferner ist das Angebot gedacht für Angehörige, die in Bezug auf die häusliche Versorgung mehr Sicherheit erlangen und einer Überforderung entgegenwirken möchten.

Die Universität Bielefeld hat das Modellprojekt entwickelt. Es wird weiterhin wissenschaftlich begleitet, von der AOK finanziert und vom Marienkrankenhaus Schwerte an beiden Standorten unterstützt.

Ansprechpartnerinnen:
Sabine Ulrike Schmidt M.A.; Sozialdienst
Jana Anders; Gesundheits- und Krankenpflegerin Station S2
Tel. 02304-202-302
E-Mail: S.Schmidt@marien-kh.de

Informationen über das Programm Familiale Pflege enthält das Faltblatt: