Wirbelsäulen-Schmerztherapie

Über Rücken- und Beinschmerzen klagen inzwischen mehr als zwei Drittel aller Schmerzpatienten. Die Beeinträchtigungen entstehen durch individuelle Abnutzungserscheinungen, fehlerhafte Körperhaltung, erbliche Veranlagungen oder durch mangelnde Bewegung. Somit entstehen u. a. Bandscheibenvorfälle, Bandscheibenvorwölbungen oder Wirbelkanalverengungen (sog. Spinalkanalstenosen). Es entwickeln sich neuropathische Schmerzen, die auf eine Reizung oder Schädigung der Nervenwurzeln zurückzuführen sind, schnell chronisch werden und somit die Lebensqualität massiv beeinträchtigen können.
Um dies zu verhindern, ist eine effiziente, schmerztherapeutische Behandlung erforderlich. Im Zentrum für orthopädischer Schmerztherapie hat man sich auf nicht operativen Maßnahmen bei diesen Krankheitsbildern spezialisiert. Auch bei chronischen Kopfschmerzen und Migräne, sowie Halsschmerzen (mit oder ohne Ausstrahlung in Arme oder Nacken und Kopf), kann durch unterschiedliche Verfahren, die von der Anwendung von mit Botox, Behandlung mit Schmerz-Kathetern bis hin zur Implantation von Schmerzschrittmachern reicht, geholfen werden.
Im Marienkrankenhaus Schwerte werden Patienten neuromodulative Verfahren angeboten. Dazu zählt der Einsatz eines Schmerzschrittmachers sowie als weitere, bewährte Methode die epidural, gepulste Radiofrequenztherapie (EPRF). Bei der EPRF wird die PASHA-Katheter-Elektrode verwendet. Die Ergebnisse, die durch den Einsatz der Elektrode erzielt werden, sind selbst nach jahrelangen Schmerzen für viele Patienten verblüffend. Der Leiter der Abteilung, Dr. Hector de Paz, hat sich erfolgreich auf die Behandlung von Rückenbeschwerden und chronischer, neuropathischer Schmerzen spezialisiert. Im letzten Jahr ließen sich 1.400 Patientinnen und Patienten im Zentrum behandeln – mit dieser Zahl liegt der Oberarzt bundesweit auf Rang eins.
Patienten, die unter Opiatbehandlungen keine Besserung erreichen oder bei operativen Eingriffen an der Wirbelsäule nicht den erwünschten Erfolg erzielt haben, sind ebenfalls willkommen. Im Ärzteteam haben sich mehrere Mediziner auf die Opiate- und Morphin-Entwöhnung spezialisiert und Erfüllen die Voraussetzungen zur suchtmedizinischen Grundversorgung.

Nähere Informationen sowie Hinweise zum kompletten Leistungsspektrum des Zentrums für Orthopädische Schmerztherapie erhalten Sie unter www.schmerzklinik-nrw.de

KONTAKT

Carmen Schmerbeck-Hachmeyer

Silke Kammering

Standort Goethestraße 19

Carmen Schmerbeck-Hachmeyer
Tel. 02304 – 109-1263

Silke Kammering
Tel. 02304 – 109-1236

Chefarzt Dr. Dirk Luther

FACHWEITERBILDUNGEN & ZUSATZBEZEICHNUNGEN

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Zusatzbezeichnung spezielle Unfallchirurgie, Notfallmedizin, manuelle Medizin
Zertifikat Fußchirurgie (DAF)
Zertifikat Wirbelsäulenchirurgie (DWG)

Das Team

 

Neuromodulative Verfahren

Im Marienkrankenhaus Schwerte werden Patienten neuromodulative Verfahren angeboten. Dazu zählt der Einsatz eines Schmerzschrittmachers sowie als weitere, bewährte Methode die epidural, gepulste Radiofrequenztherapie (EPRF). Bei der EPRF wird die (PASHA-Katheter-Elektrode, eine ganz neue und bundesweit noch überwiegend unbekannte Therapieform, verwendet.)

Pasha®-Katheter-Elektrode

Die Multifunktionselektrode, die so genannte Pasha® Elektrode, wird in örtlicher Betäubung völlig schmerzfrei und unter optischer Beobachtung in den Wirbelkanal eingeführt, direkt an der die Schmerzen verursachenden Nervenbahn wird ein lokales Magnetfeld aufgebaut. Der Patient muss sich also keiner Narkose aussetzen und ist während der gesamten Behandlung, die im Schnitt lediglich rund 30 Minuten dauert, ansprechbar. Dieses schonende Verfahren macht es außerdem möglich, dass der Patient bereits unmittelbar nach dem Eingriff wieder bewegen kann. Die Ergebnisse, die durch den Einsatz der Elektrode erzielt werden, sind selbst nach jahrelangen Schmerzen für viele Patienten verblüffend. Der Leiter des Zentrums für Orthopädische Schmerztherapie, Dr. Hector de Paz, hat sich erfolgreich auf die Behandlung von Rückenbeschwerden und chronischer, neuropathischer Schmerzen spezialisiert. Im letzten Jahr ließen sich 1.400 Patientinnen und Patienten im Zentrum behandeln – mit dieser Zahl liegt der Oberarzt bundesweit auf Rang eins.

Diese behutsame Therapiemethode bietet Patienten jeden Alters die Möglichkeit, eine Operation zu vermeiden und längerfristige Beschwerdefreiheit von ein bis zwei Jahren zu erreichen.

Schmerzschrittmacher

Die vom Schrittmacher ausgelöste elektrische Stimulation des Rückenmarks verändert die Weiterleitung von Schmerzsignalen an das Gehirn. Das Ergebnis dieser dauerhaften Stimulation ist oft verblüffend: Bei manchen Patienten verschwinden die Schmerzen, bei anderen wiederum wird zumindest eine deutliche Schmerzreduktion erreicht. Anstelle der Schmerzweiterleitung zum Gehirn spürt der Patient ein angenehmes Kribbeln, wo vorher der Schmerz war. Ziel der Schrittmachertherapie ist es, den Schmerz mindestens um 50 Prozent zu reduzieren.

Zeichentrick-Video über Schmerzschrittmacher

Video über die PASHA®-Katheter-Elektrode

LEISTUNGSSPEKTRUM

Schmerztherapie mit epiduraler gepulster Radiofrequenztherapie (PASHA®-Elektrode)

Schmerztherapie mit Schmerzschrittmacher