Darmzentrum

Darmzentrum

KONTAKT

Schweers

Ingrid Schweers

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Kerstin Schaaf

Darmzentrum/
Klinik für Innere Medizin
Tel. 02304 – 109-261
FAX 02304 – 109-572
E-Mail: innere@marien-kh.de

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Bettina Haschke

Darmzentrum/
Viszeral- und Gefäßchirurgie

Tel. 02304 – 109-1024
FAX 02304 – 109-550
E-Mail: Allgemeinchirurgie@marien-kh.de

Leitender Arzt DR. Bertram Wagner

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Dr. Bertram Wagner

FACHWEITERBILDUNGEN & ZUSATZBEZEICHNUNGEN

Facharzt für Chirurgie
Facharzt für Viszeralchirurgie
Schwerpunkt Minimal Invasive Chirurgie

WEITERE HINWEISE

Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie
Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Visceralchirurgie www.dgav.de
Mitglied der Vereinigung Niederrheinisch- Westfälischen Chirurgen www.nrw-chirurgen.de
Mitglied MIC Club West
Mitglied Deutscher Pankreasclub e.V.

Chefärzte

Über das Zentrum

Im Darmzentrum lassen sich jedes Jahr rund 5000 Patienten mit Bauchbeschwerden behandeln. Im Zentrum werden die Patienten gemeinsam von den Ärzten der Gastroenterologie (Lehre der Magen – Darm – Erkrankungen) und den Viszeralchirurgen (Bauchchirurgie, Eingeweidechirurgie) behandelt und betreut.
Die interdisziplinäre Besprechungen und Visiten garantieren ein optimiertes Behandlungskonzept: Der Patient und die Angehörigen werden umfassend informiert, unnötige Doppeluntersuchungen oder Verlegungen bleiben dem Patienten erspart, der zeitliche Aufenthalt im Krankenhaus wird deutlich verringert.

Alle Patienten mit bösartigen Erkrankungen werden in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz ( Tumorboard) vorgestellt. Dabei beteiligen sich alle Abteilungen (Innere Medizin-Gastroenterologie, Visceralchirurgie, Praxis für Radiologie und die Klinik für Strahlentherapie des Knappschaftskrankenhauses, sowie die per Videokonferenz zugeschaltete Pathologie).
Wöchentlich werden die Patienten hier jeweils vor, während und nach einer Behandlung vorgestellt und diskutiert. Durch die Möglichkeit der Kombination verschiedener Behandlungsmöglichkeiten (z.B. Chemotherapie und Bestrahlung mit folgender minimal Invasiver Operation) können bestmögliche Heilerfolge erzielt werden.
Aktuelle Forschungsergebnisse werden berücksichtigt und modernste Therapieverfahren angewandt.

Niedergelassene Kollegen sind herzlich eingeladen, Patienten mit besonderen und komplexen Fragestellungen hier vorzustellen.

Bei komplexen Erkrankungen vermitteln wir auch die Möglichkeit, eine Zweitmeinung einzuholen. Bitte sprechen Sie uns an.

Das Ärzteteam

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LEISTUNGSSPEKTRUM

Minimal-invasive Chirurgie

Die minimalinvasive Chirurgie ist ein Schwerpunkt des Fachbereichs. Mit Verfahren, die über den üblichen Standard hinausgehen: mit den neuesten, hoch auflösenden Videosystemen bis hin zum Einsatz von 3-D-Technik. Hierbei werden die Organe dreidimensional abgebildet, ein präzises, Gewebe schonendes Operieren ist möglich.
Die Ärzte wenden alle gängigen Verfahren der Viszeralchirurgie an; auch Multiviszeralresektionen – Entfernung mehrerer Organkomplexe – werden vorgenommen. Hierbei wird häufig die Zusammenarbeit mit Spezialisten anderer Fachabteilungen, zum Beispiel den Gynäkologen um Chefarzt Dr. Michael Hartmann, gepflegt. Verschiedene Dissektionstechniken (Ligasure und Ultraschalldissektion) werden dabei angewendet. Bei einem Großteil der Operationen am Verdauungstrakt verfolgen die Experten des Fachbereichs die Strategie der „Fast Track“ Chirurgie. „Fast Track“ bedeutet „schnelle Fahrbahn“ oder „Überholspur“. Kleine Schnitte, Operieren durchs „Schlüsselloch“, geringerer Narkosemitteleinsatz, kleine Wunden/Narben – die Patienten erholen sich nach der Operation schneller als nach herkömmlichen Eingriffen. Kostaufbau und Mobilisation sind beschleunigt.

Minimal invasive Onkologische Chirurgie

Die onkologische Chirurgie beinhaltet die Therapie von Tumoren des Brustraumes, des Verdauungstraktes, der endokrinen Organe sowie der Weichteile. Das Behandlungsspektrum umfasst die Lungenchirurgie, die Speiseröhren- und Magenchirurgie, die Leber- und Gallengangschirurgie. Eingriffe an der Bauchspeicheldrüse und die moderne Dick- und Enddarmchirurgie werden regelhaft minimal invasiv durchgeführt.

Sodbrennen

Magensäurerückfluss in die Speiseröhre (Refluxösophagitis) entsteht in der Regel bei Zwerchfellbrüchen (Hiatushernien). Hierdurch ist der Verschlussmechanismus zwischen Speiseröhre und Magen gestört, sodass die im Magen produzierte Säure ungehindert in die Speiseröhre gelangt und hier zu den typischen, brennenden Schmerzen führen kann.
Medikamente bremsen die Magensäureproduktion, müssen aber unter Umständen dann ein Leben lang eingenommen werden.Eine laparoskopische Operation (laparoskopische Fundoplikatio- Manschettenbildung des Magens) hingegen kann dauerhaft Linderung verschaffen; oft sind dann Medikamente entbehrlich.

Minimal invasive, laparoskopische Darmchirurgie

Bei den meisten der Dickdarmoperationen gut- und bösartiger Tumore aber auch bei entzündlichen Darmerkrankungen ist eine offene OP mit großem Bauchschnitt nicht notwendig und kann minimal invasiv durchgeführt werden. Je nach Krebsstadium ist eine Bestrahlung oder Chemotherapie vor oder nach der OP sinnvoll und verbessert die Heilungschance.
In enger Zusammenarbeit zwischen Viszeralchirurgen und internistischen Gastroenterologen mit den Onkologen, Pathologen und Strahlentherapeuten werden fachgerechte Behandlungskonzepte erstellt und umgesetzt. Hier ist besonders die Tumorkonferenz am Marienkrankenhaus mit  Meinungsaustausch der Experten etabliert und hilfreich. Die dort erarbeiteten individuellen Therapievorschläge werden den Patienten besprochen und angeboten.

Laparoskopische Cholecystektomie

Gallensteine entstehen meistens in der Gallenblase, können aber auch in die Gallengänge wandern und zu erheblichen Problemen führen. Entfernt wird die Galleblase in laparoskopischer Technik in über 95 % der Fälle. Hierbei werden Mikrozugänge benutzt und Schnitte so angelegt, dass kaum sichtbare Narben zurück bleiben. Die Schmerzen nach der OP sind gering, die Patienten erholen sich sehr rasch und können häufig am zweiten Tag nach der OP wieder nach Hause entlassen werden.

Laparoskopische Single Port Cholecystektomie

Hierbei wird die Gallenblase über einen besonderen Zugang im Nabel entfernt. Eine spezielle Kamera und spezielles Instrumentarium wird hier verwendet. Das kosmetische Ergebnis ist hervorragend, sichtbare Narben verbleiben nicht.

Endoskopische endokrine Chirurgie Nebenniere und Schilddrüse

An der Schilddrüse sind minimal invasive Eingriffe über einen versteckten Zugang von der Achselhöhle sicher durchführbar. In der sogenannten ABBA Technik kann hier eine Kamera in die Schilddrüsenloge gebracht und das Organ so minimal invasiv erreicht werden. Sichtbare Narben am Hals werden vermieden, daß kosmetische Ergebnis ist hervorragend.
Die Sicherheitskriterien der Schilddrüsenchirurgie durch elektronische Nervenüberwachung ( Neuromonitoring) werden über eine spezielle Sonde gewährleistet.
An der Nebenniere kommt besonders der Zugang vom Rücken aus retroperineoskopisch zum Einsatz. Der Bauchraum wird nicht tangiert, der Schmerzmittelbedarf kann hierdurch gesenkt werden.

Minimal invasive Leistenhernienchirurgie

Der Leistenbruch zählt zu den häufigsten chirurgischen Erkrankungen, dabei sind Männer häufiger betroffen als Frauen.
Im Marienkrankenhaus wird eine individuell angepasste Operationsmethode nach den Wünschen des Patienten und nach seinen Bedürfnissen mit diesem besprochen und ausgesucht.
Über 3 kleine Zugänge wird in TEPP Technik der Raum vor dem Bauchfell dargestellt, der Bruch auspräpariert und ein leichtgewichtiges, haltbares Kunststoffnetz in die Bauchdecke eingesetzt. Dieses ermöglicht eine frühzeitige Belastung.
In besonderen Fällen ist auch die Versorgung in TAPP Technik durch den Bauchraum angezeigt.
In sehr großer Zahl kommen beide Verfahren im Marienkrankenhaus ambulant und stationär zur Anwendung; sie ermöglichen eine rasche schmerzarme Nachbehandlung.

Minimal invasive Narbenhernienchirurgie

Narbenbrüche treten nach großen Bauchoperationen auf und können häufig erfolgreich und sicher laparoskopisch minimal invasiv operiert werden. Durch Verstärkung der Bauchwand mit einem beschichteten leichtgewichtigen Netz kann der Narbenbruch spannungsfrei behandelt werden. Weniger Schmerzen und eine schnellere Belastung sind die Folge.

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