Onkologie

In jedem Jahr erkranken in Deutschland etwa 340 000 Menschen an Krebs. Trotz der in den letzten Jahren erheblichen Verbesserungen in der medizinischen Behandlung und den gestiegenen Überlebenschancen ist Krebs nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen dennoch die zweithäufigste Todesursache.
Heute weiß man aber auch: 40 bis 70 Prozent aller Krebserkrankungen wären durch eine gesunde Lebensführung und einen frühzeitigen Arztbesuch vermeidbar. Deshalb sind wirksame vorbeugende Maßnahmen und eine effektive Früherkennung der beste Schutz vor der erschütternden Diagnose Krebs.

Am Anfang der Krebsdiagnostik steht die Anamnese. Dabei erfragt der Arzt Symptome und Risikofaktoren. Auf dieser Basis werden dann Screeningtests oder spezifischere Untersuchungen empfohlen, und zwar hauptsächlich:

Laboruntersuchungen von Körperflüssigkeiten (klinische Chemie)

Zytologie von Abstrichen

Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren

Diagnostische Eingriffe

Die Therapien der Onkologie zielen entweder auf die Entfernung oder Zerstörung des gesamten Tumorgewebes (kurative Therapie) oder, wenn dies nicht mehr möglich ist, auf die Verkleinerung des Tumorgewebes mit dem Ziel, die Lebenszeit zu verlängern und tumorbedingte Beschwerden zu reduzieren (Palliation).

Leistungsspektrum

Gastrointestinale Tumoren (Speiseröhre, Magen, Dickdarm, Rektum, Bauchspeicheldrüse, Gallenblase, Gallenwege, Leber)

Urogenitaltumoren (Hoden, Harnblase, Prostata, Nieren)

Ultraschalldiagnostik der inneren Organe und aller Neubildungen von Organabsiedlungen über Lymphknotenschwellungen bis zu soliden Tumoren jeglicher Lokalisation.

Spiegelung des oberen und unteren Magen-Darm-Traktes sowie der Atemwege.

Gewinnung und mikroskopische Untersuchung von Blut, Knochenmark, Körpersekreten und Punktionsflüssigkeiten sowie Feinnadelpunktaten von Tumoren zur zytologischen oder Zelldiagnostik