Frauenklinik jetzt Endometriose-Zentrum

Das Marienkrankenhaus Schwerte ist mit einem Zertifikat als Endometriose-Zentrum ausgezeichnet worden.

(7.12.2011) Regelschmerzen, unerfüllter Kinderwunsch, starke Blutungen: Etwa zehn Prozent aller Frauen erkranken zwischen Pubertät und den Wechseljahren an der so genannten Endometriose.

„Obwohl es sich um die zweithäufigste gutartige gynäkologische Erkrankung handelt, wird sie selten oder häufig sehr spät festgestellt“, erklärt Frauenarzt Dr. Michael Hartmann, dass die Diagnose nicht einfach sei. „Die individuellen Unterschiede in Ausdehnung der Erkrankung und Beschwerdesymptomatik sind sehr groß.“

Um der einzelnen Patientin auch in ihrer jeweiligen Lebenssituation gerecht zu werden, hat die Frauenklinik des Marienkrankenhauses in einem Netzwerk ein ganzheitliches Konzept entwickelt. Dadurch werden neben medikamentösen und operativen Therapien auch psychosoziale Aspekte, Ernährungsfragen und Rehabilitationsmöglichkeiten berücksichtigt.

Die Stiftung Endometriose Forschung, die Europäische Endometriose-Liga und die Endometriose-Vereinigung haben sich zusammen geschlossen, um besonders kompetente Einrichtungen auszuzeichnen und zu zertifizieren – wie nun die Frauenklinik des Marienkrankenhauses.

„In Österreich und Deutschland gibt es erst rund 30 Endometriose-Zentren. Deshalb sind wir sehr stolz darauf, dazu gehören zu dürfen“, freut sich Chefarzt Dr. Hartmann, den Patientinnen schwarz auf weiß belegen zu können, dass die Behandlung in Schwerte höchsten Qualitätsansprüchen genügt. Schließlich spiegle die Auszeichnung die hohe Kompetenz, sowohl was die Strukturen aber insbesondere auch die Qualität der Behandlung der Patientin mit Endometriose umfasst, wider.