Im Fokus: Hygiene

Hygiene besitzt im Marienkrankenhaus seit Jahren einen großen Stellenwert. Hygiene bedeutet jedoch nicht nur auf allgemeine Sauberkeit zu achten, sondern gezielt dafür zu sorgen, dass die Übertragung von Infektionserregern vermieden und somit die Gesundheit der Patienten und des Klinikpersonals geschützt wird.

Kern aller Bemühungen ist es, so genannte „Krankenhausinfektionen“ zu verhindern und besonders schlecht therapierbare Erreger wie z.B. MRSA den Kampf anzusagen.

Im Marienkrankenhaus kümmert sich ein Team darum, diese Ziele zu ereichen:

  • Wolfgang Bartschke (Hygienefachkraft)
  • Frederica Hengste (Hygienefachkraft in Ausbildung)
  • Dr. Holger Felcht (hygieneverantwortlicher Arzt)

Darüber hinaus sind in jeder Abteilung sowie auf jeder Station hygienebeauftragte Mitarbeiter benannt, um die Einhaltung und kontinuierliche Verbesserung des Hygienemanagements zu gewährleisten und dafür zu sorgen, dass Gesetze eingehalten und Vorschriften umgesetzt werden, die für den Krankenhausbereich bindend sind. Einbezogen werden dabei auch Richtlinien, die zum Beispiel vom Robert-Koch-Institut zur Krankenhaushygiene und Infektionsprävention herausgegeben worden sind.

Konkret besitzen die Hygienefachkräfte folgende Aufgaben:

  • Hygiene-, Desinfektions- und Reinigungspläne zu erarbeiten, weiter zu entwickeln und zu überwachen
  • Hygienerelevante, technische Einrichtungen wie Spülmaschinen, Steckbeckenspülung, Waschmaschine und Wasserversorgung regelmäßig zu testen
  • sämtliche Bereiche der Klinik im feststehenden Rhythmus zu kontrollieren
  • Pflegetechniken wie beispielsweise Verbandswechsel, Katheterpflege und andere Arbeitsabläufe zu überprüfen
  • Pflege- und Ärztepersonals in hygienischen Angelegenheiten zu schulen
  • nosokomialen Infektionen (Infektionen, die durch den Aufenthalt oder die Behandlung im Krankenhaus verursacht wurde) und multiresistenter Erreger (Keime, die von außen ins Krankenhaus hineingetragen werden und gegen Antibiotika nicht wirken) zu erfassen und den Gesundheitsbehörden zu melden

Um auf die Bedeutung der Hygieneregeln hinzuweisen, beteiligt sich das Marienkrankenhaus auch am Aktionsbündnis Patientensicherheit und organisiert unter der Rubrik „Saubere Hände“ Informationsveranstaltungen und Aktionen für Mitarbeiter, Patienten, Angehörige und Besucher. Zudem stehen an den Eingängen der Klinik für die Besucher Spender mit Desinfektionsmittel bereit. Weiterhin ist das Marienkrankenhaus Mitglied des MRSA-Netzes Unna.

 

 

 

Darüber hinaus beteiligt sich das Marienkrankenhaus Schwerte am NRZ – Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen – zum Auf- und Ausbau einer Datenbank (Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System – KISS).