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Studienbeauftragte

Wir unterstützen Forschungsprojekte
Mit der Einbindung von Patientinnen mit Mammakarzinom in klinische Studien können Behandlungsstrategien optimiert werden. Wissenschaftliche Daten belegen außerdem den positiven Einfluss einer Studienteilnahme auf den Verlauf einer Mammakarzinomerkrankung: In Studien besteht für die Patientinnen die Möglichkeit, nach innovativen Therapieverfahren behandelt zu werden. Kristin Backhaus, eine speziell ausgebildete „Studienassistentin” betreut die Patientin und sorgt so für eine optimale Umsetzung der jeweiligen Studien.

Studiensekretariat:
Studienkoordination
Kristin Backhaus
Tel.: 02304 – 109 637

Adjuvante Therapien/Studien
Als adjuvante Therapie werden an die Operation anschließende Verfahren bezeichnet, die der Vermeidung von Rückfällen dienen und eventuell noch vorhandene Krebszellen abtöten sollen. Hierzu zählen zum Beispiel die Chemotherapie, die Antikörpertherapie, die antihormonelle Therapie oder die Strahlentherapie.

  • ICE-II Studie: Diese Therapie wird bei Patientinnen über 65 Jahren eingesetzt, um die Wirkung einer herkömmlichen Chemotherapie (Epirubicin plus Cyclophosphamide oder CMF) verglichen mit Nab-Paclitaxel plus Capecitabine zu vergleichen und somit die Verträglichkeit und Wirksamkeit zu überprüfen.
  • REACT- Studie: Die Studie bezieht Patientinnen mit primärem Mammakarzinom nach abgeschlossener Chemotherapie ein, um die Prognose einer erfolgreichen Brustkrebsbehandlung zu verbessern.

Palliative Therapien/Studien
Liegt ein fortgeschrittener Brustkrebs mit Absiedlung in Organe wie Lunge oder Leber oder in den Knochen vor (palliative Situation), gilt es  wirksame Therapie anzubieten, die die Lebensqualität der Patientin so wenig wie möglich beeinträchtigen.

  • TABEA-Studie: Diese Therapie wird dann eingesetzt, wenn der behandelnde Arzt den Einsatz einer Chemotherapie bei Fortschreiten der Erkrankung für notwendig hält. In dieser Studie wird eine Kombination von einem Chemotherapeutikum (Paclitaxel oder Docetaxel) mit einem, die Gefäßneubildung hemmenden Medikament Bevacizumab (Avastin) gegeben. Capecitabin (Xeloda) ist ebenfalls ein hochwirksames Medikament, das alleine oder in Kombination mit einem Taxan erfolgreich bei der Brustkrebstherapie eingesetzt wird. Ziel der Studie ist es, die Behandlungsergebnisse der Kombination von Taxan und Bevacizumab durch die gleichzeitige, zusätzliche Behandlung mit Capecitabin zu verbessern.

Nicht-Interventionelle-Studien (NIS)
Darüber hinaus haben Patienten bei uns die Möglichkeit an so genannten Nicht-Inteventionellen-Studien teizunehmen (NIS). Dabei werden Daten aus Routinebehandlungen erhoben und systematisch analysiert, um die Behandlungen von Patienten mit Brustkrebs weiter zu verbessern. Somit können Patienten mit ihrem Einverständnis einen Beitrag zur Weiterentwicklung von Therapien und Medikamenten leisten.