Mittlerin zwischen Patient und Klinik

Ingrid Ruddeck heißt die neue Patientenfürsprecherin des Marienkrankenhaus Schwerte.

Ingrid Ruddeck(28.08.2015) Die Villigsterin übernimmt die Funktion für beide Klinikstandorte. „Meine Telefonnummer ist an den Informationen in den Eingängen der Häuser hinterlegt. Gibt es Gesprächsbedarf, können Patienten oder Angehörige sofort einen Termin mit mir ausmachen.“ Spezielle Sprechzeiten will sie nicht anbieten. „Denn wenn es Ärger gibt, möchte man diesen adhoc behandelt wissen und nicht erst warten, bis der Patientenfürsprecher an einem festen Termin in der Klinik erscheint.“ Erfahren Sie mehr »

500. Geburt im Marienkrankenhaus

Pepe ist da. Knapp einen halben Meter groß, 3310 Gramm schwer, geboren abends um 21.52 Uhr. Der Junge ist das 500. Baby, das in diesem Jahr im Marienkrankenhaus Schwerte auf die Welt kam.

500.Baby(18.08.2015) „Ich freue mich mit den Eltern“, sagte Frauenklinik-Oberärztin Buki Plasger, die nicht nur die Geburt Pepes begleitete, sondern auch schon bei seinem großen Bruder Luke, heute vier Jahre alt, als Ärztin dabei war.
Mit Kinderkrankenschwester Alina König gratulierte die Ärztin Mutter Jessica Tönnies gen. Fischer, Bruder Luke und Papa Colin Tönnies (v. r.) zur Geburt Pepes und überreichte eine bunten Blumenstrauß.

Ausstellung läuft

Neue Ausstellung im Marienkrankenhaus Schwerte: Bis zum 13. September stellen Sigrid Schneider und Doris Wildförster in der Goethestraße ihre Werke aus.

Wildförster(17.08.2015) Zu sehen sind die Arbeiten während der Öffnungszeiten der Klinik. Die beiden Schwerter Künstlerinnen hantieren mit verschiedenen Materialien, die daraus entstandenen Bilder werden auf allen Ebenen des Krankenhauses präsentiert. Während Sigrid Schneider seit Jahren in der Gruppe „Lebenskünstlerinnen“ in Gelsenkirchen malt, hat Doris Wildförster Anfang 2013 ihre Leiden-schaft für das Malen entdeckt. „Wir möchten, dass sich die Betrachter Zeit nehmen, die Bilder anzuschauen und jeder für sich seine eigene Interpretation einbringt“, so die Künstlerinnen.

Oliver Kaczmarek sieht Gesprächsbedarf

„Das geplante Krankenhausstrukturgesetz bedeutet für uns, in Zukunft wirtschaftlich kaum noch kalkulieren zu können.“

MdB-Oliver-Kaczmarek-Besuch(14.08.2015) Geschäftsführer Jürgen Beyer und MAV-Vorsitzende Dorothea Wolfgart nutzen in einem Gespräch mit Oliver Kaczmarek, Bundestagsabgeordneter der SPD, die Chance, die Auswirkungen des geplanten Gesetzes darzulegen. Erfahren Sie mehr »

Hubert Hüppe signalisiert Gesprächsbereitschaft

Das geplante Krankenhausstrukturgesetz bereitet Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Marienkrankenhaus Schwerte sowie der Geschäftführung große Sorgen.

Hubert Hüppe im Marienkrankenhaus-2(13.08.2015) In einem Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten der CDU, Hubert Hüppe, stellten Geschäftführer Jürgen Beyer und MAV-Vorsitzende Dorothea Wolfgart ihre Bedenken vor. Hüppe ließ erkennen, dass er sich der Situation der Krankenhäuser bewusst ist. Der Abgeordnete wies darauf hin, dass es aber schon ganz anders aussähe, wenn auch das Land NRW seine gesetzliche Pflicht zu Krankenhausinvestitionen erfüllen würde. Erfahren Sie mehr »

Protest: Dammbruch in der Klinikversorgung

Der Plan der Bundesregierung, die Struktur der Klinik-Landschaft mit einem Gesetz ab 2016 neu zu regeln, stößt innerhalb des Marienkrankenhaus Schwerte auf breite Ablehnung.

MKS_Logo_Vektor Kopie(13.08.2015) Geschäftsführer Jürgen Beyer ist seit fast 20 Jahren in der Klinik beschäftigt: „Einen massiveren Eingriff in betriebswirtschaftliche Grundlagen habe ich noch nie erlebt.“ Während in der Öffentlichkeit das sogenannte Krankenhaus-Strukturgesetz mit Vokabeln wie Qualitätssprung oder Personalförderprogramm verkauft werde, handele es sich in Wirklichkeit um ein Krankenhaus-Schließungsgesetz.
„Die Klinik-Landschaft wird sich in den nächsten Jahren massiv verändern“, berichtet Beyer. Allein in Südwestfalen machen 40 Prozent der Klinken jetzt schon Verluste. Darüber hinaus besteht ein enormer Investitionsstau, da das Land NRW seine Förderverpflichtungen nicht ausreichend nachkomme. Entsprechend des aktuell vorliegenden Krankenhausreports 2015 erwirtschaften Kliniken im Durchschnitt je 100 Euro Umsatz 1,20 Euro Gewinn. „Diese Marge ist extrem gering und bietet kaum Handlungsspielraum.“ So erwartet der Geschäftsführer, dass die Zahl der in Insolvenz gehenden Kliniken ansteigen werde. Ein Prozess, den das neue Gesetz extrem verschärft. Erfahren Sie mehr »

Investitionen weisen Weg in die Zukunft

Genau vor einem Jahr schlossen sich die beiden Kliniken der Ruhrstadt unter dem Dach des Marienkrankenhaus Schwerte zusammen.

MKS-Jahrestag(5.8.2015) Personell und organisatorisch sind die Häuser bereits eng aneinander gerückt. „Die einzelnen Fachbereiche der Goethe- und Schützenstraße kooperieren. Auch sind in der Verwaltung Zuständigkeiten zusammengelegt, ergänzt und erweitert worden“, berichtet Geschäftführer Jürgen Beyer, dass innerhalb der letzten zwölf Monate viel erreicht worden sei. Um sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu bedanken, ließen Geschäftsführung und Betriebsleitung zum Jahrestag vor beiden Standorten die Kuhbar anrollen und luden zum Eisessen ein. Jürgen Beyer: „Als keines Dankeschön für die erfolgreiche Zeit, die hinter uns liegt.“
Doch auch in Zukunft wird es im Marienkrankenhaus nicht langweilig. Mit einem Investitionsvolumen von fast acht Millionen Euro macht sich der größte Arbeitgeber der Stadt fit für die Zukunft. „In der Schützenstraße wird die geschlossene Station 3c umgebaut und als reine Station mit modernen Wahlleistungszimmern und zum Beispiel W-Lan in jedem Zimmer wieder eröffnet“, sagt Technikchef Werner Adrian. Das bedeutet, dass ein neues Notstromaggregat angeschafft werden, die Gebäudeleittechnik oder der Brandschutz in diesem Bereich erneuert und ergänzt werden muss. Erfahren Sie mehr »

Vertrauensmann zwischen Klinik und Patient

Brücken bauen. Sprachlosigkeit aufheben. Streitpunkte entschärfen. Harald Tomio vermittelte neun Jahre im Konfliktfällen zwischen Klinik, Patienten und Angehörigen.

Harald-Tomio(28.6.2015) Der Patientenfürsprecher hat sein Amt gerne ausgefüllt. Auch wenn es in der langen Zeit zu keinen großen Auseinandersetzungen gekommen sei. „Da zu sein für den Fall der Fälle, reichte schon aus“, fasst der ehemalige Vertriebsingenieur für Ampeln die Aufgabe zusammen, sich nicht um zu heiße Speisen oder ein zu laut eingestelltes Radio gekümmert zu haben. „Ich war Ansprechpartner, wenn bei der medizinischen Versorgung etwas schief gelaufen ist und die Patienten sich nicht direkt an die Klinikleitung wenden wollten.“ Erfahren Sie mehr »

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